Pallade Veneta - Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre

Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre


Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre
Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Eine Mehrheit der Deutschen hat sich in einer Umfrage gegen eine Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre ausgesprochen. Bei einer repräsentativen Umfrage des Instituts Insa für die "Bild" (Mittwochsausgabe) lehnten es 62 Prozent der Befragten ab beziehungsweise eher ab, dass künftig Bundesbürger ab 16 Jahren bei Bundestagswahlen wählen dürfen.

Textgröße ändern:

Hingegen waren 27 Prozent dafür beziehungsweise eher dafür, das Wahlalter zu senken. Sieben Prozent war diese Frage egal und vier Prozent konnten oder wollten sich dazu nicht positionieren. Lediglich Wählerinnen und Wähler der Grünen würden eine solche Änderung des Wahlrechts mehrheitlich begrüßen (48 Prozent). Von allen anderen Wählergruppen wurde eine Absenkung des Wahlalters auf Bundesebene jeweils mehrheitlich abgelehnt (48 bis 79 Prozent).

Auch eine Verlängerung der Legislaturperiode auf fünf statt bisher vier Jahre fand keine Mehrheit, wie "Bild" weiter berichtete. 45 Prozent der Befragten lehnten sie ab oder eher ab. Etwa ein Drittel (34 Prozent) fand die seltenere Wahl hingegen gut oder eher gut.

17 Prozent war dieses Anliegen egal und weitere fünf Prozent konnten oder wollten keine Auskunft dazu geben.

"Wenn die Politik eine Mehrheit der Deutschen für die Senkung des Wahlalters und die Verlängerung der Legislaturperiode im Bund haben will, muss sie noch viel Überzeugungsarbeit leisten", sagte der Meinungsforscher und Insa-Chef Hermann Binkert der "Bild". Von Insa repräsentativ befragt wurden 1001 Bundesbürger ab 18 Jahren im Zeitraum vom 19. bis 22. Mai.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Venezuelas Ex-Präsident Maduro meldet sich aus US-Haft zu Wort

Acht Monate nach seiner Gefangennahme durch das US-Militär hat sich der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro aus dem Gefängnis zu Wort gemeldet. Er sei "standhaft", schrieb er in einer am Sonntag im Onlinedienst Telegram veröffentlichten Botschaft an seine Landsleute in Venezuela. Dazu veröffentlichte er Fotos, die ihn offenbar in seinem Gefängnis im New Yorker Stadtteil Brooklyn zeigen.

Militär: USA greifen erstmals seit Wochen Ziele im Iran an

Die US-Armee hat nach eigenen Angaben am Sonntag erstmals seit Wochen wieder Ziele im Iran angegriffen. Dabei sei die iranische Insel Larak in der Straße von Hormus attackiert worden, erklärte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom. Der Angriff galt demnach zwei Raketen-Abschussstellungen, an denen die iranischen Revolutionsgarden den Abschuss von mit Seeminen bestückten Raketen vorbereitet hätten, erklärte Centcom-Sprecher Tim Hawkins.

Bevölkerung von Guinea-Bissau stimmt über Stärkung des Präsidenten ab

Im westafrikanischen Guinea-Bissau hat die Bevölkerung über eine Verfassungsänderung abgestimmt, mit der die Rolle des Staatspräsidenten gestärkt werden soll. Die Abstimmungslokale schlossen am Sonntagabend, erste Ergebnisse des Referendums werden für Dienstag erwartet. Die Beteiligung lag nach Angaben der Wahlkommission bei über 55 Prozent.

Frankreichs Ex-Premier Philippe will konservative Parteien in neuem Bündnis einen

Knapp acht Monate vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich will der Mitte-Rechts-Kandidat Edouard Philippe die konservativen Parteien in einem neuen Wahlbündnis oder einer neuen Partei einen. Es gehe darum, "die neue Partei oder den neuen Parteienverbund zu schmieden, der es allen, die ihre Kräfte im Dienste des Landes bündeln wollen ermöglicht, gemeinsam zu regieren", sagte der Vorsitzende der Partei Horizons am Sonntag bei einer Veranstaltung im nordfranzösischen Tourcoing.

Textgröße ändern: