Pallade Veneta - Größtes Kriegsschiff der Welt aus den USA erreicht Norwegen

Größtes Kriegsschiff der Welt aus den USA erreicht Norwegen


Größtes Kriegsschiff der Welt aus den USA erreicht Norwegen
Größtes Kriegsschiff der Welt aus den USA erreicht Norwegen / Foto: Javad Parsa - NTB/AFP

Das größte Kriegsschiff der Welt, der US-Flugzeugträger "USS Gerald Ford", ist für einen mehrtägigen Zwischenstopp in der norwegischen Hauptstadt Oslo angekommen. "Der Besuch und die Präsenz des Flugzeugträgers werden (...) eine einzigartige Gelegenheit bieten, mit unserem Hauptverbündeten, den Vereinigten Staaten, zusammenzuarbeiten", teilte die norwegische Armee am Mittwoch mit.

Textgröße ändern:

Rund um den mehr als 335 Meter langen Flugzeugträger mit Atomantrieb und einer Kapazität von bis zu 90 Flugzeugen und Hubschraubern wurde eine große Flug- und Seeverbotszone eingerichtet. Laut der Online-Zeitung "Barents Observer" soll es sich als Nächstes auf den Weg zum Polarkreis machen. Dort beginnt am 29. Mai die Militärübung Arctic Challenge Exercise, bei der etwa 150 Flugzeuge aus 14 westlichen Ländern an einem Flugmanöver teilnehmen.

Die russische Botschaft verurteilte die Ankunft des Flugzeugträgers inmitten der Spannungen des Ukraine-Kriegs. "Es gibt keine Probleme im Norden, die eine militärische Lösung erfordern, und auch keine Probleme, die ein Eingreifen von außen nötig machen", erklärte Botschaftssprecher Timur Tschekanow. "Da Oslo anerkannt hat, dass Russland keine direkte militärische Bedrohung für Norwegen darstellt, erscheinen solche Gewaltdemonstrationen unlogisch und schädlich", fügte er hinzu.

Das Nato-Mitglied Norwegen und Russland teilen sich eine 198 km lange Landgrenze im hohen Norden sowie eine lange Grenze in der Barentssee. Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine wurde Norwegen zum Haupt-Lieferanten für Erdgas auf dem europäischen Kontinent.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Venezuelas Ex-Präsident Maduro meldet sich aus US-Haft zu Wort

Acht Monate nach seiner Gefangennahme durch das US-Militär hat sich der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro aus dem Gefängnis zu Wort gemeldet. Er sei "standhaft", schrieb er in einer am Sonntag im Onlinedienst Telegram veröffentlichten Botschaft an seine Landsleute in Venezuela. Dazu veröffentlichte er Fotos, die ihn offenbar in seinem Gefängnis im New Yorker Stadtteil Brooklyn zeigen.

Militär: USA greifen erstmals seit Wochen Ziele im Iran an

Die US-Armee hat nach eigenen Angaben am Sonntag erstmals seit Wochen wieder Ziele im Iran angegriffen. Dabei sei die iranische Insel Larak in der Straße von Hormus attackiert worden, erklärte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom. Der Angriff galt demnach zwei Raketen-Abschussstellungen, an denen die iranischen Revolutionsgarden den Abschuss von mit Seeminen bestückten Raketen vorbereitet hätten, erklärte Centcom-Sprecher Tim Hawkins.

Bevölkerung von Guinea-Bissau stimmt über Stärkung des Präsidenten ab

Im westafrikanischen Guinea-Bissau hat die Bevölkerung über eine Verfassungsänderung abgestimmt, mit der die Rolle des Staatspräsidenten gestärkt werden soll. Die Abstimmungslokale schlossen am Sonntagabend, erste Ergebnisse des Referendums werden für Dienstag erwartet. Die Beteiligung lag nach Angaben der Wahlkommission bei über 55 Prozent.

Frankreichs Ex-Premier Philippe will konservative Parteien in neuem Bündnis einen

Knapp acht Monate vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich will der Mitte-Rechts-Kandidat Edouard Philippe die konservativen Parteien in einem neuen Wahlbündnis oder einer neuen Partei einen. Es gehe darum, "die neue Partei oder den neuen Parteienverbund zu schmieden, der es allen, die ihre Kräfte im Dienste des Landes bündeln wollen ermöglicht, gemeinsam zu regieren", sagte der Vorsitzende der Partei Horizons am Sonntag bei einer Veranstaltung im nordfranzösischen Tourcoing.

Textgröße ändern: