Pallade Veneta - 25 Schüler bei Angriff auf Schule im Westen Ugandas getötet

25 Schüler bei Angriff auf Schule im Westen Ugandas getötet


25 Schüler bei Angriff auf Schule im Westen Ugandas getötet
25 Schüler bei Angriff auf Schule im Westen Ugandas getötet / Foto: Sébastien KITSA MUSAYI - AFP/Archiv

Bei einem mutmaßlichen Rebellenangriff auf eine Schule im Westen Ugandas sind nach Angaben der Polizei 25 Schüler getötet worden. "Bisher sind 25 Leichen aus der Schule geborgen und ins Krankenhaus gebracht worden", sagte ein Polizeisprecher am Samstag nach dem nächtlichen Vorfall in der Ortschaft Bwera nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Acht Menschen befanden sich demnach in einem lebensbedrohlichen Zustand.

Textgröße ändern:

Die Rebellengruppe Alliierte Demokratische Kräfte (ADF) habe eine Schule in der Nähe von Bwera angegriffen, wo "ein Schlafsaal niedergebrannt und ein Lebensmittellager geplündert wurde", erklärte der Polizeisprecher weiter. Wie genau der Angriff erfolgte und auf welche Art die Schüler getötet wurden, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Der Polizeipräsident der Stadt Kasese bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass es sich bei allen Todesopfern um Schüler handelte. Zudem würden noch weitere Schüler vermisst, fügte er hinzu.

Nach Angaben des Militärs könnten auch Menschen entführt worden sein. "Unsere Streitkräfte verfolgen den Feind, um die Entführten zu retten und die Gruppe zu vernichten", hieß es in einer Erklärung.

Die betroffene Schule liegt weniger als zwei Kilometer von der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo entfernt, wo die ADF-Rebellen vor allem aktiv sind. Armee- und Polizeieinheiten verfolgten die Angreifer nach eigenen Angaben in Richtung des Virunga-Nationalparks in dem Nachbarland.

Die ursprünglich aus Uganda kommende und mit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat verbündete Rebellengruppe ADF wird beschuldigt, seit den 1990er Jahren Tausende Zivilisten getötet zu haben.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Junta im Niger schlägt Aufstand von Soldaten mit Hilfe Russlands nieder

Mit Hilfe Russlands hat die Junta im westafrikanischen Niger einen Aufstand meuternder Soldaten niedergeschlagen. Nach Gefechten in mehreren Vierteln der Hauptstadt Niamey brachte die Präsidentengarde am Samstagabend einen wichtigen Militärstützpunkt unter ihre Kontrolle und beendete damit den Aufstand, wie aus mehreren Quellen verlautete. Der Niger wird von Militärmachthaber Abdourahmane Tiani regiert. Unter seiner Regierung hat sich das Land von Frankreich und anderen westlichen Partnern abgewandt und mit Russland verbündet.

Referendum in Island über EU-Beitrittsverhandlungen beendet

In Island ist das Referendum über die Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union beendet. Die Wahllokale in dem Inselstaat im Nordatlantik schlossen in der Nacht zum Sonntag um Mitternacht. Bis das Ergebnis vorliegt könnten mehrere Stunden vergehen, es wurde mit einem äußerst knappen Ausgang gerechnet.

Ehemaliger Trump-Unterstützer aus den USA abgeschoben

Die USA haben den ehemaligen Trump-Unterstützer und Rechtsaußen-Kommentator Milo Yiannopoulos in sein Heimatland Großbritannien abgeschoben. Der 41-Jährige sei ausgewiesen worden, teilte die US-Regierung am Samstag in Washington mit. Yiannopoulos hatte US-Präsident Donald Trump in dessen erster Amtszeit unterstützt, sich später aber gegen den Rechtspopulisten gewandt. Bis heute verteidigt er allerdings dessen rigorose Abschiebepolitik gegen Migranten.

IAEA: Akw Saporischschja seit mehr als einer Woche ohne externe Stromversorgung

Das russisch besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) seit mehr als einer Woche von der externen Stromversorgung abgeschnitten. Die Anlage werde derzeit mit Notstrom-Dieselgeneratoren versorgt, erklärte die Organisation am Samstag. Der vorhandene Dieselvorrat reiche für etwa zehn Tage.

Textgröße ändern: