Pallade Veneta - Schweizer stimmen laut Hochrechnung für CO2-Neutralität bis 2050

Schweizer stimmen laut Hochrechnung für CO2-Neutralität bis 2050


Schweizer stimmen laut Hochrechnung für CO2-Neutralität bis 2050

Die Schweizer haben in einem Referendum ersten Hochrechnungen zufolge für ein Gesetz gestimmt, das ihr Land bis 2050 CO2-neutral machen soll. 58,7 Prozent stimmten nach ersten Befragungen des gfs.bern-Instituts in der Volksabstimmung am Sonntag für das sogenannte Klima- und Innovationsgesetz. Es sieht vor, den Verbrauch von Erdöl und Erdgas schrittweise zu reduzieren, erneuerbare Energien auszubauen und klimafreundliche Heizungen zu fördern.

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Die Schweiz und ihr alpines Ökosystem sind besonders stark von der Erderwärmung betroffen. Die Gletscher in den Schweizer Alpen schmelzen rasch und haben zwischen 2001 und 2022 bereits ein Drittel ihres Eisvolumens verloren.

Bei den Volksabstimmungen am Sonntag konnten die Schweizer auch über eine Verfassungsänderung entscheiden, die den Plan der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der G20 umsetzen soll, große international tätige Unternehmen mit einem Steuersatz von mindestens 15 Prozent zu besteuern. Nach ersten Prognosen zeichnet sich eine große Zustimmung zu dem höheren Steuersatz ab - fast 80 Prozent der Wähler stimmten laut gfs.bern für die Verfassungsänderung.

Die Wahllokale hatten um die Mittagszeit geschlossen. Viele Schweizer beteiligen sich an den Volksabstimmungen im Vorhinein per Briefwahl.

A.Saggese--PV

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