Pallade Veneta - Russland: Brücke zur Krim durch ukrainischen Angriff beschädigt

Russland: Brücke zur Krim durch ukrainischen Angriff beschädigt


Russland: Brücke zur Krim durch ukrainischen Angriff beschädigt
Russland: Brücke zur Krim durch ukrainischen Angriff beschädigt / Foto: Olexander Kornyakov - AFP

Eine Brücke zwischen der russisch annektierten Halbinsel Krim und einem ebenfalls russisch besetzten Teil der Region Cherson ist russischen Angaben zufolge bei einem ukrainischen Angriff beschädigt worden. Die Tschongar-Brücke sei in der Nacht getroffen worden, erklärte der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Krim, Sergej Aksjonow, am Donnerstag auf Telegram. Es habe keine Opfer gegeben, die Schäden würden derzeit begutachtet. Der Gouverneur rief die Bevölkerung zur Ruhe auf.

Textgröße ändern:

Die von Moskau eingesetzten Behörden in Cherson sprach seinerseits von mehreren beschädigten Brücken. Die Kiewer Streitkräfte hätten "zivile Infrastrukturen bombardiert: Brücken an der Verwaltungsgrenze zwischen der Region Cherson und der Krim in der Nähe von Tschongar", erklärte Gouverneur Wladimir Saldo. Er veröffentlichte ein Foto einer Brücke, auf dem ein tiefer Krater auf einer Fahrbahn zu sehen ist. Die Ukraine hätte nach "ersten Einschätzungen" britische Raketen vom Typ Storm Shadow eingesetzt, fügte er hinzu.

Die Ukraine versucht derzeit, in einer Gegenoffensive russisch besetzte Gebiete ihres Landes zurückzuerobern. Die bereits 2014 annektierte Halbinsel Krim dient den russischen Streitkräften als wichtige logistische Basis. In den vergangenen Monaten kam es häufig zu Angriffen, auch durch Drohnen.

Im Oktober 2022 hatte eine Explosion die Brücke von Kertsch - die einzige Brücke, welche die Krim direkt mit Russland verbindet - schwer beschädigt.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Junta im Niger schlägt Aufstand von Soldaten mit Hilfe Russlands nieder

Mit Hilfe Russlands hat die Junta im westafrikanischen Niger einen Aufstand meuternder Soldaten niedergeschlagen. Nach Gefechten in mehreren Vierteln der Hauptstadt Niamey brachte die Präsidentengarde am Samstagabend einen wichtigen Militärstützpunkt unter ihre Kontrolle und beendete damit den Aufstand, wie aus mehreren Quellen verlautete. Der Niger wird von Militärmachthaber Abdourahmane Tiani regiert. Unter seiner Regierung hat sich das Land von Frankreich und anderen westlichen Partnern abgewandt und mit Russland verbündet.

Referendum in Island über EU-Beitrittsverhandlungen beendet

In Island ist das Referendum über die Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union beendet. Die Wahllokale in dem Inselstaat im Nordatlantik schlossen in der Nacht zum Sonntag um Mitternacht. Bis das Ergebnis vorliegt könnten mehrere Stunden vergehen, es wurde mit einem äußerst knappen Ausgang gerechnet.

Ehemaliger Trump-Unterstützer aus den USA abgeschoben

Die USA haben den ehemaligen Trump-Unterstützer und Rechtsaußen-Kommentator Milo Yiannopoulos in sein Heimatland Großbritannien abgeschoben. Der 41-Jährige sei ausgewiesen worden, teilte die US-Regierung am Samstag in Washington mit. Yiannopoulos hatte US-Präsident Donald Trump in dessen erster Amtszeit unterstützt, sich später aber gegen den Rechtspopulisten gewandt. Bis heute verteidigt er allerdings dessen rigorose Abschiebepolitik gegen Migranten.

IAEA: Akw Saporischschja seit mehr als einer Woche ohne externe Stromversorgung

Das russisch besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) seit mehr als einer Woche von der externen Stromversorgung abgeschnitten. Die Anlage werde derzeit mit Notstrom-Dieselgeneratoren versorgt, erklärte die Organisation am Samstag. Der vorhandene Dieselvorrat reiche für etwa zehn Tage.

Textgröße ändern: