Pallade Veneta - Bericht: Gysi sagt möglicher Wagenknecht-Partei den Kampf an

Bericht: Gysi sagt möglicher Wagenknecht-Partei den Kampf an


Bericht: Gysi sagt möglicher Wagenknecht-Partei den Kampf an
Bericht: Gysi sagt möglicher Wagenknecht-Partei den Kampf an / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Der Linken-Politiker Gregor Gysi hat einem Bericht zufolge intern angekündigt, eine neue Partei um Sahra Wagenknecht hart bekämpfen zu wollen. Wie der "Spiegel" unter Berufung auf Gysis Umfeld berichtete, soll der 75-Jährige enorm verärgert reagiert haben, als er davon hörte, dass Kommunalpolitiker der Linken in mehreren ostdeutschen Bundesländern angesprochen wurden, ob sie zu einer möglichen neuen Partei wechseln wollten.

Textgröße ändern:

Für Gysi sei damit eine rote Linie überschritten worden, berichtete das Magazin am Donnerstagabend unter Berufung auf einen Vertrauten des Linken-Mitbegründers. Gysi hatte sich in den vergangenen Monaten darum bemüht, Wagenknecht mit der Partei zu versöhnen. Geplant war ein gemeinsames Papier von ihm, den Partei- und Fraktionsvorsitzenden sowie Wagenknecht, das aber nicht zustandekam.

Zwischen Wagenknecht und der Linken-Spitze gibt es seit langem einen tiefen Dissens. Vor zwei Wochen sagte sich der Parteivorstand per Beschluss von der 53-Jährigen los und forderte sie zur Rückgabe ihres Bundestagsmandats auf. Wagenknecht hatte zuvor wiederholt bekräftigt, Gespräche über die Gründung einer neuen Partei zu führen. Über ihren Verbleib in der Linkspartei will sie erst bis Jahresende entscheiden.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Proteste erwartet: Frankreichs Rechtspopulisten treffen sich zu Parteitag in Orléans

Frankreichs Rechtspopulisten kommen am Wochenende zu einem Parteitag in Orléans zusammen. Der Chef des Rassemblement National (RN), Jordan Bardella, stellt sich am Samstag ohne Gegenkandidaten zur Wiederwahl. Am Sonntag steht eine Rede von RN-Fraktionschefin Marine Le Pen auf dem Programm. Mit dem Auftritt vor rund 10.000 Anhängern will sie offiziell ihren Präsidentschaftswahlkampf eröffnen. Sechs Monate vor der Wahl liegt Le Pan in Umfragen derzeit weit vorn.

Eine Woche nach Ausschreitungen: Neue landesweite Proteste in Frankreich

Eine Woche nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Frankreich finden am Samstag neue landesweite Proteste statt. Nach Angaben des Innenministeriums werden rund 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein. Für die Demonstrationen gelten strenge Auflagen, in Paris wurde nur ein Protestmarsch genehmigt, dessen Route verkürzt wurde. Die Behörden in Lyon haben Demonstrationen im Stadtzentrum untersagt. In Marseille darf nur eine Gewerkschaftskundgebung stattfinden.

Betrug mit Kryptowährung: Verfahren gegen Argentiniens Staatschef Milei eingestellt

In Argentinien ist das Strafverfahren gegen Präsident Javier Milei und seine Schwester im Zusammenhang mit einem groß angelegten Kryptowährungsbetrug eingestellt worden. "Die gemeldeten Ereignisse stellen keine Straftat dar", entschied der Richter Marcelo Martínez de Giorgi in einem Urteil, das von der Nachrichtenagentur AFP am Freitag eingesehen wurde.

CDU-Außenpolitiker: "Trump steht aktuell auf der Seite Russlands"

US-Präsident Donald Trump hat sich im Ukraine-Krieg nach Ansicht des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen auf die Seite des russischen Staatschefs Wladimir Putin gestellt. Trump wolle "den Konflikt mit einem Deal beenden, für den er zu weitgehenden Konzessionen bereit ist", sagte der Vizevorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagsausgabe).

Textgröße ändern: