Pallade Veneta - Sierra Leone wählt einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament

Sierra Leone wählt einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament


Sierra Leone wählt einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament
Sierra Leone wählt einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament / Foto: JOHN WESSELS - AFP

In Sierra Leone werden am Samstag ein neuer Präsident sowie ein neues Parlament gewählt. Fast zwei Drittel der rund 3,4 Millionen Wähler des westafrikanischen Staates sind unter 35 Jahre alt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie des Kriegs in der Ukraine mit einer hohen Inflation von im März über 41 Prozent haben das von Getreideimporten abhängige Land in eine wirtschaftliche Krise gestürzt und Lebensmittelpreise explodieren lassen. Im vergangenen August war es unter anderem deshalb zu Unruhen mit über 30 Toten gekommen.

Textgröße ändern:

Präsident Julius Maada Bio von der Partei SLPP tritt bei der Wahl für eine zweite Amtszeit an und liegt in Umfragen vorn. Bei der Wahl 2018 hatte der 59-Jährige eine Stichwahl gegen seinen wichtigsten Herausforderer Samura Kamara, den Chef der größten Oppositionspartei APC, für sich entscheiden können. Um die Präsidentenwahl für sich zu entscheiden, muss ein Kandidat in der ersten Runde 55 Prozent der Stimmen für sich holen. Die Wahllokale öffnen um 09.00 Uhr MESZ und schließen um 19.00 Uhr MESZ.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Proteste erwartet: Frankreichs Rechtspopulisten treffen sich zu Parteitag in Orléans

Frankreichs Rechtspopulisten kommen am Wochenende zu einem Parteitag in Orléans zusammen. Der Chef des Rassemblement National (RN), Jordan Bardella, stellt sich am Samstag ohne Gegenkandidaten zur Wiederwahl. Am Sonntag steht eine Rede von RN-Fraktionschefin Marine Le Pen auf dem Programm. Mit dem Auftritt vor rund 10.000 Anhängern will sie offiziell ihren Präsidentschaftswahlkampf eröffnen. Sechs Monate vor der Wahl liegt Le Pan in Umfragen derzeit weit vorn.

Eine Woche nach Ausschreitungen: Neue landesweite Proteste in Frankreich

Eine Woche nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Frankreich finden am Samstag neue landesweite Proteste statt. Nach Angaben des Innenministeriums werden rund 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein. Für die Demonstrationen gelten strenge Auflagen, in Paris wurde nur ein Protestmarsch genehmigt, dessen Route verkürzt wurde. Die Behörden in Lyon haben Demonstrationen im Stadtzentrum untersagt. In Marseille darf nur eine Gewerkschaftskundgebung stattfinden.

Betrug mit Kryptowährung: Verfahren gegen Argentiniens Staatschef Milei eingestellt

In Argentinien ist das Strafverfahren gegen Präsident Javier Milei und seine Schwester im Zusammenhang mit einem groß angelegten Kryptowährungsbetrug eingestellt worden. "Die gemeldeten Ereignisse stellen keine Straftat dar", entschied der Richter Marcelo Martínez de Giorgi in einem Urteil, das von der Nachrichtenagentur AFP am Freitag eingesehen wurde.

CDU-Außenpolitiker: "Trump steht aktuell auf der Seite Russlands"

US-Präsident Donald Trump hat sich im Ukraine-Krieg nach Ansicht des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen auf die Seite des russischen Staatschefs Wladimir Putin gestellt. Trump wolle "den Konflikt mit einem Deal beenden, für den er zu weitgehenden Konzessionen bereit ist", sagte der Vizevorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagsausgabe).

Textgröße ändern: