Pallade Veneta - Tausende bei Pariser Pride-Parade für Rechte von Homo- und Transsexuellen

Tausende bei Pariser Pride-Parade für Rechte von Homo- und Transsexuellen


Tausende bei Pariser Pride-Parade für Rechte von Homo- und Transsexuellen
Tausende bei Pariser Pride-Parade für Rechte von Homo- und Transsexuellen / Foto: JULIEN DE ROSA - AFP

In Paris haben sich am Samstag tausende Menschen an der Pride-Parade für die Gleichstellung von Homo- und Transsexuellen beteiligt. Bei der Kundgebung waren zahlreiche Regenbogenflaggen zu sehen. Die Ko-Vorsitzende der Organisation Inter-LGBT, Elisa Koubi, kritisierte, dass es in Frankreich zwar seit zehn Jahren die Ehe für alle gebe, sexuelle Minderheiten und Transgender aber immer noch nicht gleichberechtigt seien.

Textgröße ändern:

Überschattet wurde die Pride-Parade von einem homophoben Übergriff auf eine Frau mit einer Regenbogenflagge. Sechs minderjährige Jungen seien deswegen in Gewahrsam genommen worden, hieß es aus Polizeikreisen. Einer von ihnen gehört demnach einer ultrarechten Bewegung an.

Nach wiederholten Beleidigungen und Angriffen auf LGBTQ-Einrichtungen will die französische Regierung demnächst einen Aktionsplan gegen derartige Taten vorlegen. Das englische Kürzel LGBTQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Junta im Niger schlägt Aufstand von Soldaten mit Hilfe Russlands nieder

Mit Hilfe Russlands hat die Junta im westafrikanischen Niger einen Aufstand meuternder Soldaten niedergeschlagen. Nach Gefechten in mehreren Vierteln der Hauptstadt Niamey brachte die Präsidentengarde am Samstagabend einen wichtigen Militärstützpunkt unter ihre Kontrolle und beendete damit den Aufstand, wie aus mehreren Quellen verlautete. Der Niger wird von Militärmachthaber Abdourahmane Tiani regiert. Unter seiner Regierung hat sich das Land von Frankreich und anderen westlichen Partnern abgewandt und mit Russland verbündet.

Referendum in Island über EU-Beitrittsverhandlungen beendet

In Island ist das Referendum über die Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union beendet. Die Wahllokale in dem Inselstaat im Nordatlantik schlossen in der Nacht zum Sonntag um Mitternacht. Bis das Ergebnis vorliegt könnten mehrere Stunden vergehen, es wurde mit einem äußerst knappen Ausgang gerechnet.

Ehemaliger Trump-Unterstützer aus den USA abgeschoben

Die USA haben den ehemaligen Trump-Unterstützer und Rechtsaußen-Kommentator Milo Yiannopoulos in sein Heimatland Großbritannien abgeschoben. Der 41-Jährige sei ausgewiesen worden, teilte die US-Regierung am Samstag in Washington mit. Yiannopoulos hatte US-Präsident Donald Trump in dessen erster Amtszeit unterstützt, sich später aber gegen den Rechtspopulisten gewandt. Bis heute verteidigt er allerdings dessen rigorose Abschiebepolitik gegen Migranten.

IAEA: Akw Saporischschja seit mehr als einer Woche ohne externe Stromversorgung

Das russisch besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) seit mehr als einer Woche von der externen Stromversorgung abgeschnitten. Die Anlage werde derzeit mit Notstrom-Dieselgeneratoren versorgt, erklärte die Organisation am Samstag. Der vorhandene Dieselvorrat reiche für etwa zehn Tage.

Textgröße ändern: