Pallade Veneta - UN-Sicherheitsrat stimmt über Ende von Mission in Mali ab

UN-Sicherheitsrat stimmt über Ende von Mission in Mali ab


UN-Sicherheitsrat stimmt über Ende von Mission in Mali ab
UN-Sicherheitsrat stimmt über Ende von Mission in Mali ab / Foto: FLORENT VERGNES - AFP/Archiv

Der UN-Sicherheitsrat stimmt am Freitag (ab 11.00 Uhr Ortszeit; 17.00 Uhr MESZ) über ein Ende der UN-Mission Minusma im westafrikanischen Krisenstaat Mali ab. Der von Frankreich erarbeitete Resolutionsentwurf sieht vor, dass das Mandat für den seit 2013 laufenden Einsatz am selben Tag endet. Der Abzug der UN-Truppen soll bis Jahresende abgeschlossen werden. Malis Militärregierung hatte Mitte Juni ein sofortiges Ende der UN-Mission verlangt.

Textgröße ändern:

Betroffen davon ist auch die Bundeswehr, die sich mit mehr als 1000 Soldaten an Minusma beteiligt. Der Bundestag hatte bereits im Mai beschlossen, dass der Bundeswehr-Einsatz in Mali Ende Mai 2024 enden soll. Nun muss der Abzug aus dem Land beschleunigt werden. Hintergrund sind Spannungen mit der seit 2021 in dem Land herrschenden Militärjunta, die verstärkt mit Russland zusammenarbeitet.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Proteste erwartet: Frankreichs Rechtspopulisten treffen sich zu Parteitag in Orléans

Frankreichs Rechtspopulisten kommen am Wochenende zu einem Parteitag in Orléans zusammen. Der Chef des Rassemblement National (RN), Jordan Bardella, stellt sich am Samstag ohne Gegenkandidaten zur Wiederwahl. Am Sonntag steht eine Rede von RN-Fraktionschefin Marine Le Pen auf dem Programm. Mit dem Auftritt vor rund 10.000 Anhängern will sie offiziell ihren Präsidentschaftswahlkampf eröffnen. Sechs Monate vor der Wahl liegt Le Pan in Umfragen derzeit weit vorn.

Eine Woche nach Ausschreitungen: Neue landesweite Proteste in Frankreich

Eine Woche nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Frankreich finden am Samstag neue landesweite Proteste statt. Nach Angaben des Innenministeriums werden rund 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein. Für die Demonstrationen gelten strenge Auflagen, in Paris wurde nur ein Protestmarsch genehmigt, dessen Route verkürzt wurde. Die Behörden in Lyon haben Demonstrationen im Stadtzentrum untersagt. In Marseille darf nur eine Gewerkschaftskundgebung stattfinden.

Betrug mit Kryptowährung: Verfahren gegen Argentiniens Staatschef Milei eingestellt

In Argentinien ist das Strafverfahren gegen Präsident Javier Milei und seine Schwester im Zusammenhang mit einem groß angelegten Kryptowährungsbetrug eingestellt worden. "Die gemeldeten Ereignisse stellen keine Straftat dar", entschied der Richter Marcelo Martínez de Giorgi in einem Urteil, das von der Nachrichtenagentur AFP am Freitag eingesehen wurde.

CDU-Außenpolitiker: "Trump steht aktuell auf der Seite Russlands"

US-Präsident Donald Trump hat sich im Ukraine-Krieg nach Ansicht des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen auf die Seite des russischen Staatschefs Wladimir Putin gestellt. Trump wolle "den Konflikt mit einem Deal beenden, für den er zu weitgehenden Konzessionen bereit ist", sagte der Vizevorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagsausgabe).

Textgröße ändern: