Pallade Veneta - Gänseliesel-Brunnen in Göttingen zum zweiten Mal Ziel von Aktivisten

Gänseliesel-Brunnen in Göttingen zum zweiten Mal Ziel von Aktivisten


Gänseliesel-Brunnen in Göttingen zum zweiten Mal Ziel von Aktivisten
Gänseliesel-Brunnen in Göttingen zum zweiten Mal Ziel von Aktivisten / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Der Gänseliesel-Brunnen in Göttingen ist am Freitag zum zweiten Mal innerhalb eines Monats zum Ziel von Aktivisten geworden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Brunnen in der Nacht mit Stacheldraht umzäunt. Zudem wurde das Wasser rot eingefärbt. Der Vorplatz wurde an mehreren Stellen in schwarzer Farbe mit den Worten "600 Tote im Mittelmeer" und "Blut an Europas Händen" beschmiert.

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Den Schaden schätzten die Beamten auf etwa 2000 Euro. Der Staatsschutz nahm Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung auf. Die Stadt kündigte an, den Stacheldraht zu entfernen und Strafanzeige zu stellen. Das Brunnenwasser soll Anfang kommender Woche abgepumpt und zur Analyse in ein Labor gegeben werden.

Mitte Juni hatten Klimaaktivisten der Letzten Generation den Brunnen und die dazugehörige Gänseliesel-Figur bei einer Protestaktion mit schwarzer Flüssigkeit verunreinigt. Das Ergebnis der Wasseranalyse in diesem Fall lag nach Angaben der Stadt noch nicht vor. Auch in diesem Fall stellte die Stadt Strafanzeige. Den Schaden bezifferte sie damals auf mehrere tausend Euro.

D.Vanacore--PV

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