Pallade Veneta - SPD-Chefin Esken lobt Arbeit der Koalition an "Modernisierung des Landes"

SPD-Chefin Esken lobt Arbeit der Koalition an "Modernisierung des Landes"


SPD-Chefin Esken lobt Arbeit der Koalition an "Modernisierung des Landes"
SPD-Chefin Esken lobt Arbeit der Koalition an "Modernisierung des Landes" / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken findet trotz zahlreicher Auseinandersetzungen lobende Worte für die Ampel-Koalition. "Auch wenn unsere Arbeit in den letzten Monaten hier und da von zu viel Streit überlagert war: Die 'Ampel' hat sich vorgenommen, den konservativen Stillstand zu überwinden, und daran arbeitet sie an jedem Tag", sagte Esken am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin.

Textgröße ändern:

Die Koalition arbeite an der "Modernisierung des Landes", sagte sie weiter. Diese "nimmt nun an jedem Tag Formen an". Esken nannte zahlreiche Beispiele: "Die Stärkung der Erwerbseinkommen, von Tarifbindung und Sozialstaat, Bildung, Aus- und Weiterbildung und Fachkräfteeinwanderung, Modernisierung und Digitalisierung des Gesundheitswesens, Energiewende, Wärmewende und nicht zuletzt die Stärkung von Wirtschaft und Industrie im Wandel".

Die SPD-Chefin hob insbesondere die Arbeit von Ministerinnen und Ministern aus ihrer Partei hervor. So habe der Bundestag auf Vorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesinnenministerin Nancy Faeser (beide SPD) "ziemlich geräuschlos ein bedeutendes Gesetzespaket zur Fachkräfteeinwanderung sowie zur Aus- und Weiterbildung beschlossen".

Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zeige, "dass klare Haltung, tiefe Sachkenntnis und die Fähigkeit zum Kompromiss am Ende zum Erfolg führen", lobte Esken. Lauterbach habe "eine sehr kluge Reform der Krankenhausfinanzierung auf den Weg gebracht". Mit dieser wolle er "die Quadratur des Kreises bewältigen, einer alternden Bevölkerung trotz begrenzter Mittel und Mangel an medizinischen Fachkräften eine qualitativ hochwertige Versorgung auch in der Fläche zu gewährleisten".

A.Saggese--PV

Empfohlen

Gouverneur: Mindestens 27 Tote bei russischem Angriff nahe Kiew

Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Logistikzentrum in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach Angaben des örtlichen Gouverneurs mindestens 27 Menschen getötet worden. Die Opferzahl könne noch steigen, sagte Gouverneur Tymur Tkatschenko am Samstag nach dem Angriff am Vorabend.

Referendum über Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen in Island

In Island hat am Samstag das Referendum über die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen begonnen, bei dem sich ein enges Rennen zwischen Befürwortern und Gegnern abzeichnet. Die Wahllokale öffneten um 9.00 Uhr (Ortszeit, 11.00 Uhr MESZ), eine Stimmabgabe war bis 22.00 Uhr möglich. Island hatte sich bereits 2009 um eine Aufnahme in die EU beworben, die Gespräche 2013 aber abgebrochen.

Thurgauer Schulen: Lehrermangel überwunden, Werteverlust und Sonderschulquote steigen

Mit Beginn des neuen Schuljahres im Kanton Thurgau konnten alle offenen Stellen für Klassenlehrpersonen besetzt werden. Gleichzeitig thematisieren die kantonalen Verantwortlichen einen deutlichen Anstieg der Sonderschulquote und einen allgemeinen Werteverlust in der Gesellschaft, der zu mehr Verhaltensauffälligkeiten bei Schülerinnen und Schülern führt.

Leserbrief fordert Durchsetzung des Kopftuchverbots an Schulen

Eva Schreiber spricht sich in einem Leserbrief für eine konsequente Umsetzung des Kopftuchverbots für unter 14-Jährige an Schulen aus.

Textgröße ändern: