Pallade Veneta - Neue Umfrage sieht AfD in Thüringen weiterhin bei mehr als 30 Prozent

Neue Umfrage sieht AfD in Thüringen weiterhin bei mehr als 30 Prozent


Neue Umfrage sieht AfD in Thüringen weiterhin bei mehr als 30 Prozent
Neue Umfrage sieht AfD in Thüringen weiterhin bei mehr als 30 Prozent / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

Die AfD ist einer aktuellen Umfrage zufolge in Thüringen weiterhin stärkste Partei. Nach einer am Donnerstag veröffentlichten Erhebung des Instituts Insa für drei Thüringer Tageszeitungen kommt die AfD auf 32 Prozent. Das sind vier Punkte mehr als in einer Vorgängerumfrage vom April. Im "Thüringentrend" von Infratest dimap für den Mitteldeutschen Rundfunk aus der vergangenen Woche lag die Rechtsaußenpartei von Landeschef Björn Höcke bei 34 Prozent.

Textgröße ändern:

Platz zwei belegte in der aktuellen Insa-Erhebung die Linke von Ministerpräsident Bodo Ramelow mit 22 Prozent, gefolgt von der CDU mit 20 Prozent. Die SPD kommt auf zehn Prozent. Grünen und FDP droht mit fünf Prozent beziehungsweise vier Prozent ein Scheitern an der Fünfprozenthürde.

Im Vergleich zur Vorgängerumfrage vom April bleibt die Linke stabil, während CDU, SPD, Grüne und FDP jeweils einen Prozentpunkt verlieren. Eine Regierungsbildung könnte damit schwierig werden. Die aktuelle rot-rot-grüne Minderheitsregierung hätte weiterhin keine Mehrheit. Befragt wurden vom 3. bis zum 10. Juli tausend Wahlberechtigte.

Thüringen ist nicht das einzige Bundesland, in dem die AfD laut Umfragen derzeit stärkste Kraft wäre. Auch in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern liegt sie nach jüngsten Erhebungen auf Platz eins. In bundesweiten Umfragen konnte die Partei zuletzt ebenfalls zulegen. In Thüringen, Sachsen und Brandenburg wird im kommenden Jahr gewählt.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Betrug mit Kryptowährung: Verfahren gegen Argentiniens Staatschef Milei eingestellt

In Argentinien ist das Strafverfahren gegen Präsident Javier Milei und seine Schwester im Zusammenhang mit einem groß angelegten Kryptowährungsbetrug eingestellt worden. "Die gemeldeten Ereignisse stellen keine Straftat dar", entschied der Richter Marcelo Martínez de Giorgi in einem Urteil, das von der Nachrichtenagentur AFP am Freitag eingesehen wurde.

CDU-Außenpolitiker: "Trump steht aktuell auf der Seite Russlands"

US-Präsident Donald Trump hat sich im Ukraine-Krieg nach Ansicht des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen auf die Seite des russischen Staatschefs Wladimir Putin gestellt. Trump wolle "den Konflikt mit einem Deal beenden, für den er zu weitgehenden Konzessionen bereit ist", sagte der Vizevorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagsausgabe).

USA und Russland kündigen Waffenruhe für Oleschky in der Ukraine an

Für die von Russland besetzte Stadt Oleschky im Süden der Ukraine ist eine befristete Waffenruhe angekündigt worden. Russland und die Ukraine hätten sich auf eine vorübergehende Einstellung der Kämpfe geeinigt, um Hilfslieferungen und die Evakuierung von Zivilisten zu ermöglichen, erklärte das Weiße Haus am Freitag. Moskau bestätigte die geplante Feuerpause. Die ukrainische Armee sagte ihre Unterstützung für eine humanitäre Mission zu.

Treffen in Istanbul: Außenminister fordern Deeskalation im Iran-Krieg und Hormus-Öffnung

Bei einem Treffen in Istanbul haben Außenminister aus acht Ländern für eine diplomatische Lösung der Konflikte in der Golfregion geworben und die Öffnung der Straße von Hormus gefordert. Es herrsche Einigkeit, "dass Diplomatie und Dialog der einzige Weg nach vorn sind", sagte der türkische Außenminister Hakan Fidan zum Abschluss der Beratungen am Freitag. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) forderte den Iran und die Huthi-Miliz auf, ihre Angriffe auf die internationale Schifffahrt einzustellen.

Textgröße ändern: