Pallade Veneta - US-Präsident sieht Chance auf Verhandlungen infolge ukrainischer Gegenoffensive

US-Präsident sieht Chance auf Verhandlungen infolge ukrainischer Gegenoffensive


US-Präsident sieht Chance auf Verhandlungen infolge ukrainischer Gegenoffensive
US-Präsident sieht Chance auf Verhandlungen infolge ukrainischer Gegenoffensive / Foto: Alessandro RAMPAZZO - AFP

Die ukrainische Gegenoffensive gegen die russische Invasion könnte nach den Worten von US-Präsident Joe Biden zu einer Verhandlungsbereitschaft Russlands führen. "Meine Hoffnung und Erwartung ist, (...) dass die Ukraine erhebliche Fortschritte in ihrer Offensive macht und dass das irgendwann zu einer Verhandlungslösung führen könnte", sagte am Donnerstag Biden bei einer Pressekonferenz in Helsinki. Der russische Präsident Wladimir Putin habe "den Krieg schon verloren".

Textgröße ändern:

Nach Gesprächen mit Vertretern skandinavischer Länder in der finnischen Hauptstadt sagte Biden vor Journalisten, Moskau sei in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und habe einen Mangel an Ressourcen. "Es besteht keine Chance, dass er (Putin) den Krieg in der Ukraine gewinnt", sagte Biden.

Biden betonte zudem, die Ukraine werde der Nato beitreten. Es gehe nicht darum "ob sie beitreten soll oder nicht. Es geht darum, wann sie beitreten kann", sagte er. Beim am Mittwoch zuende gegangenen Nato-Gipfel hatten die Nato-Mitglieder der Ukraine weitere Unterstützung zugesagt, jedoch keine Beitrittseinladung zu dem Militärbündnis beschlossen.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Betrug mit Kryptowährung: Verfahren gegen Argentiniens Staatschef Milei eingestellt

In Argentinien ist das Strafverfahren gegen Präsident Javier Milei und seine Schwester im Zusammenhang mit einem groß angelegten Kryptowährungsbetrug eingestellt worden. "Die gemeldeten Ereignisse stellen keine Straftat dar", entschied der Richter Marcelo Martínez de Giorgi in einem Urteil, das von der Nachrichtenagentur AFP am Freitag eingesehen wurde.

CDU-Außenpolitiker: "Trump steht aktuell auf der Seite Russlands"

US-Präsident Donald Trump hat sich im Ukraine-Krieg nach Ansicht des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen auf die Seite des russischen Staatschefs Wladimir Putin gestellt. Trump wolle "den Konflikt mit einem Deal beenden, für den er zu weitgehenden Konzessionen bereit ist", sagte der Vizevorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagsausgabe).

USA und Russland kündigen Waffenruhe für Oleschky in der Ukraine an

Für die von Russland besetzte Stadt Oleschky im Süden der Ukraine ist eine befristete Waffenruhe angekündigt worden. Russland und die Ukraine hätten sich auf eine vorübergehende Einstellung der Kämpfe geeinigt, um Hilfslieferungen und die Evakuierung von Zivilisten zu ermöglichen, erklärte das Weiße Haus am Freitag. Moskau bestätigte die geplante Feuerpause. Die ukrainische Armee sagte ihre Unterstützung für eine humanitäre Mission zu.

Treffen in Istanbul: Außenminister fordern Deeskalation im Iran-Krieg und Hormus-Öffnung

Bei einem Treffen in Istanbul haben Außenminister aus acht Ländern für eine diplomatische Lösung der Konflikte in der Golfregion geworben und die Öffnung der Straße von Hormus gefordert. Es herrsche Einigkeit, "dass Diplomatie und Dialog der einzige Weg nach vorn sind", sagte der türkische Außenminister Hakan Fidan zum Abschluss der Beratungen am Freitag. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) forderte den Iran und die Huthi-Miliz auf, ihre Angriffe auf die internationale Schifffahrt einzustellen.

Textgröße ändern: