Pallade Veneta - Trump reagiert kämpferisch auf weitere Anklage gegen ihn

Trump reagiert kämpferisch auf weitere Anklage gegen ihn


Trump reagiert kämpferisch auf weitere Anklage gegen ihn
Trump reagiert kämpferisch auf weitere Anklage gegen ihn / Foto: Mandel NGAN, Ed JONES - AFP/Archiv

Der frühere US-Präsident Donald Trump zeigt sich nach einer weiteren Anklage gegen ihn erwartungsgemäß kämpferisch. "Ich hatte noch nie so viel Unterstützung", erklärte Trump am Mittwoch in einer in Großbuchstaben verfassten Nachricht in seinem eigenen Online-Dienst Truth Social. Die Anklage im Zusammenhang mit der Erstürmung des US-Kapitols mache deutlich, "wie sehr die USA in den vergangenen drei Jahren von Korruption, Skandalen und Misserfolgen geprägt waren", heißt es in dem Eintrag weiter.

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"Amerika ist eine Nation im Niedergang, aber wir werden es wieder groß machen, größer als je zuvor", schrieb Trump in Anspielung auf seinen früheren Wahlkampfspruch und seine geplante weitere Kandidatur. Der 77-Jährige gilt als Spitzenkandidat der Republikaner für die Präsidentschaftswahl 2024.

Trump war am Dienstag wegen seiner Versuche angeklagt worden, "die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl 2020 zu kippen". Sonderermittler Jack Smith legt Trump vier Anklagepunkte zur Last, darunter Verschwörung zum Betrug gegen die Vereinigten Staaten. Für zwei der Anklagepunkte drohen Gefängnisstrafen von bis zu 20 Jahren.

Am 6. Januar 2021 hatten radikale Trump-Anhänger das Kapitol in Washington gestürmt, als dort der Sieg des Demokraten Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl 2020 bestätigt werden sollte. Trump hatte seine Anhänger zuvor dazu aufgerufen, zum Kapitol zu marschieren und "auf Teufel komm raus" zu kämpfen.

Bereits am Donnerstag könnte Trump zur Anklageverlesung vor Gericht erscheinen müssen. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf die erneute Anklage Trumps. Bereits vor Veröffentlichung der Anklageschrift hatte Trump auf Truth Social dem Sonderermittler vorgeworfen, eine weitere "gefälschte Anklageschrift" zu veröffentlichen und den Zeitpunkt absichtlich so gewählt zu haben, dass es in Trumps Wahlkampf falle. Sein Wahlkampfteam verglich die Ermittlungen mit der Nazi-Zeit in Deutschland.

A.Rispoli--PV

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