Pallade Veneta - Argentinier stimmen in Vorwahl über Kandidaten für Präsidentschaftswahl ab

Argentinier stimmen in Vorwahl über Kandidaten für Präsidentschaftswahl ab


Argentinier stimmen in Vorwahl über Kandidaten für Präsidentschaftswahl ab
Argentinier stimmen in Vorwahl über Kandidaten für Präsidentschaftswahl ab / Foto: LUIS ROBAYO - AFP

Die Menschen in Argentinien stimmen am Sonntag bei einer Vorwahl darüber ab, welche Parteien mit welchen Kandidaten bei der Präsidentschaftswahl im Oktober antreten werden. Die rund 35,4 Millionen Wahlberechtigten können dabei zwischen 22 potenziellen Kandidaten entscheiden. Nur fünf bis sechs von ihnen werden jedoch realistische Chancen eingeräumt, bei der Präsidentschaftswahl am 22. Oktober anzutreten.

Textgröße ändern:

Die Vorwahl ist eine argentinische Besonderheit und ein wichtiger Stimmungstest für die Präsidentschaftswahl. Dabei sind alle Wahlberechtigten, nicht nur Parteimitglieder, dazu aufgerufen, die Präsidentschaftskandidaten der jeweiligen Parteien zu bestimmen. Wer nicht zur Wahl geht, muss mit einer Geldstrafe rechnen. Dennoch gehen Beobachter davon aus, dass die Wahlbeteiligung in dem in einer schweren Wirtschaftskrise steckenden Land wegen zunehmender Politikverdrossenheit niedriger ausfallen wird als üblich.

Y.Destro--PV

Empfohlen

USA und Russland kündigen Waffenruhe für Oleschky in der Ukraine an

Für die von Russland besetzte Stadt Oleschky im Süden der Ukraine ist eine befristete Waffenruhe angekündigt worden. Russland und die Ukraine hätten sich auf eine vorübergehende Einstellung der Kämpfe geeinigt, um Hilfslieferungen und die Evakuierung von Zivilisten zu ermöglichen, erklärte das Weiße Haus am Freitag. Moskau bestätigte die geplante Feuerpause. Die ukrainische Armee sagte ihre Unterstützung für eine humanitäre Mission zu.

Treffen in Istanbul: Außenminister fordern Deeskalation im Iran-Krieg und Hormus-Öffnung

Bei einem Treffen in Istanbul haben Außenminister aus acht Ländern für eine diplomatische Lösung der Konflikte in der Golfregion geworben und die Öffnung der Straße von Hormus gefordert. Es herrsche Einigkeit, "dass Diplomatie und Dialog der einzige Weg nach vorn sind", sagte der türkische Außenminister Hakan Fidan zum Abschluss der Beratungen am Freitag. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) forderte den Iran und die Huthi-Miliz auf, ihre Angriffe auf die internationale Schifffahrt einzustellen.

Sieben Tote bei Anschlag auf Kirche in Jordanien - König droht mit Vergeltung

Bewaffnete Männer haben bei einem Anschlag auf eine griechisch-orthodoxe Kirche im Süden Jordaniens mindestens sieben Menschen getötet und 34 weitere verletzt. Die Angreifer eröffneten am Freitag während eines Trauerzugs in der Ortschaft Hammud in der Provinz Karak das Feuer, wie die Behörden mitteilten. Jordaniens Innenminister Mazen al-Faraya sprach von einem "Terroranschlag einer Gruppe von Extremisten".

Zwei israelische Soldaten im Westjordanland getötet - Netanjahu droht mit Großoffensive

Zwei bewaffnete Palästinenser haben an einem Kontrollpunkt nahe Hebron im besetzten Westjordanland zwei israelische Soldaten getötet und drei weitere verletzt. Die beiden Angreifer wurden bei dem Schusswechsel am Freitag getötet, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichtete. Regierungschef Benjamin Netanjahu kündigte als Reaktion auf den Angriff an, das Westjordanland "vollständig" abzuriegeln. Außerdem drohte er eine großangelegte Militäroffensive an, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Textgröße ändern: