Pallade Veneta - US-Präsident zum G20-Gipfel nach Indien aufgebrochen

US-Präsident zum G20-Gipfel nach Indien aufgebrochen


US-Präsident zum G20-Gipfel nach Indien aufgebrochen
US-Präsident zum G20-Gipfel nach Indien aufgebrochen / Foto: SAUL LOEB - AFP

US-Präsident Joe Biden ist nach Indien aufgebrochen, wo am Wochenende der G20-Gipfel stattfindet. Bidens Regierungsflugzeug, die Air Force One, startete am Donnerstag in der Nähe von Washington und soll am Freitag in Indien landen. Der US-Präsident zeigte sich trotz der Absage von zwei entscheidenden Akteuren - des russischen Präsidenten Wladimir Putin und Chinas Präsident Xi Jinping - zuversichtlich, dass der Gipfel "etwas bewirken" werde.

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Xi lässt sich in Neu Delhi bei dem Treffen am 9. und 10. September von seinem Regierungschef Li Qiang vertreten. Einen Grund dafür nannte Peking nicht. Anstelle Putins nimmt der russische Außenminister Sergej Lawrow teil.

Der US-Präsident verkündete vor dem Abflug im Onlinedienst X, ehemals Twitter, er wolle sich bei dem Gipfel auf "Fortschritte bei den Prioritäten der USA konzentrieren, sich für die Entwicklungsländer einsetzen und unser Engagement für die G20 zeigen als ein Forum, das etwas bewirken kann".

Biden wird kurz nach seiner Ankunft mit dem indischen Premierminister Narendra Modi zusammentreffen. Auch mit anderen Staats- und Regierungschefs seien Treffen am Rande des Gipfels geplant, erklärte das Weiße Haus. Kurz vor dem Gipfel sind die Teilnehmer in vielen Fragen weiterhin gespalten, etwa Russlands Krieg in der Ukraine oder den Klimaschutz betreffend.

Der nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses, Jake Sullivan, sagte mit Blick auf das G20-Treffen, Biden sei "entschlossen, mit den Partnern in den Schwellenländern zusammenzuarbeiten, um gemeinsam Großes zu erreichen. Wir glauben, dass die Welt das an diesem Wochenende in Neu Delhi sehen wird".

Am Sonntag wird Biden seine Reise mit einem Besuch in Vietnam fortsetzen, um dort die Beziehungen zu dem ehemals mit den USA verfeindeten südostasiatischen Land weiter zu stärken.

Der 80-jährige US-Präsident war vor seiner Abreise negativ auf das Coronavirus getestet worden, nachdem bei seiner Ehefrau Jill am Montag eine Infektion festgestellt worden war.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hingegen wurde am Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet und sagte seine Teilnahme an dem Gipfel ab. Er lässt sich von Außenminister José Manuel Albares sowie der stellvertretenden Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin Nadia Calviño vertreten, wie die Regierung mitteilte.

S.Urciuoli--PV

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