Pallade Veneta - US-Regierung: Putin muss bei Kim um Hilfe "betteln"

US-Regierung: Putin muss bei Kim um Hilfe "betteln"


US-Regierung: Putin muss bei Kim um Hilfe "betteln"
US-Regierung: Putin muss bei Kim um Hilfe "betteln" / Foto: Alexander Zemlianichenko - POOL/AFP/Archiv

Die USA haben sich über das geplante Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un mokiert. Putin müsse bei Kim um Hilfe für den Krieg gegen die Ukraine "betteln", sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Matthew Miller, am Montag in Washington zu Journalisten. Der russische Präsident werde "unterwürfig" zu dem Treffen reisen, das in den kommenden Tagen in Wladiwostok im Südosten Russlands erwartet wird.

Textgröße ändern:

"Durch sein ganzes Land reisen zu müssen, um einen international Geächteten zu treffen, um Hilfe zu erbitten in einem Krieg, den er im ersten Monat gewinnen wollte, das würde ich so charakterisieren, dass er um Hilfe bettelt", sagte Miller über Putin. Der russische Präsident habe mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine den "Ruhm des russischen Reiches" wiederherstellen wollen. Dies sei "gescheitert".

Der Sprecher warnte zugleich, jede Waffenlieferung von Nordkorea an Russland würde gegen eine Reihe von Resolutionen des UN-Sicherheitsrates verstoßen. Die USA würden ihre eigenen Sanktionen gegen Russland "aggressiv" durchsetzen und, falls nötig, neue Sanktionen verhängen.

Die russische Führung hatte zuvor die seit Tagen andauernden Spekulationen über einen bevorstehenden Besuch von Kim bestätigt. Kim werde auf Einladung Putins "in den kommenden Tagen" zu einem offiziellen Besuch nach Russland reisen, erklärte der Kreml. Die USA verdächtigen Moskau, nordkoreanische Waffen für ihren Krieg gegen die Ukraine kaufen zu wollen.

Russland ist ein wichtiger Verbündeter von Kims international weitgehend isoliertem Land. Nordkorea wiederum hat den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine von Beginn an unterstützt.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Sender: Früherer bosnisch-serbischer Armeechef Ratko Mladic tot

Der frühere bosnisch-serbische Armeechef Ratko Mladic ist nach Informationen serbischer Medien tot. Der wegen Kriegsverbrechen vom Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (IStGH) zu lebenslanger Haft verurteilte Mladic starb im Alter von 84 Jahren, wie der serbische Staatssender RTS am Donnerstag berichtete. Zuvor habe Mladic mehrere Schlaganfälle erlitten.

Russland greift Kiew am helllichten Tag mit Drohnen an

Russland hat Kiew am Donnerstag am helllichten Tag mit Drohnen angegriffen. In der ukrainischen Hauptstadt wurde nach Angaben der Behörden ein Mann verletzt. Bei weiteren russischen Angriffen in anderen Landesteilen wurden mindestens ein Mensch getötet und weitere verletzt. Die Attacke auf Kiew reiht sich in eine Serie zuletzt häufiger gewordener russischer Angriffe während des Tages ein.

Demokratiefestival in Magdeburg einen Tag vor der Landtagswahl

Einen Tag vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt richtet das Bündnis „Sachsen-Anhalt weltoffen“ in Magdeburg ein Demokratiefestival aus. Bei der Veranstaltung treten Künstler wie Sebastian Krumbiegel auf, und Klimaaktivistin Luisa Neubauer warnt vor den Folgen eines Verlusts demokratischer Fundamente für den Klimaschutz.

Berichte: CIA-Chef warnte in Moskau vor Angriff auf Nato - Kreml dementiert

Der Kreml hat US-Medienberichte, wonach CIA-Chef John Ratcliffe bei seinem kürzlichen Moskau-Besuch Russland vor einem möglichen Angriff auf Nato-Mitgliedstaaten gewarnt haben soll, als "alarmistisch" zurückgewiesen. "Viele solcher Horrorgeschichten werden derzeit veröffentlicht. Sie haben natürlich nichts mit der Realität und mit den Absichten Russlands zu tun", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag.

Textgröße ändern: