Pallade Veneta - Biden wird Selenskyj am Donnerstag im Weißen Haus empfangen

Biden wird Selenskyj am Donnerstag im Weißen Haus empfangen


Biden wird Selenskyj am Donnerstag im Weißen Haus empfangen
Biden wird Selenskyj am Donnerstag im Weißen Haus empfangen / Foto: Dimitar DILKOFF - AFP/Archiv

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird kommende Woche die US-Hauptstadt Washington besuchen. Selenskyj wird am Donnerstag von US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus empfangen, wie Bidens Nationaler Sicherheitsberater Jake Sullivan am Freitag sagte. Medienberichten zufolge wird der ukrainische Präsident auch Vertreter des US-Kongresses treffen.

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Selenskyj wird kommende Woche zunächst an der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York teilnehmen. Er wird dann nach Washington weiterreisen. Selenskyj dürfte dabei um weitere Unterstützung der USA im Verteidigungskrieg gegen Russland werben. Biden hat den Kongress um zusätzliche Ukraine-Hilfen in Höhe von 24 Milliarden Dollar (rund 22 Milliarden Euro) gebeten, es gibt aber Widerstand aus den Reihen der oppositionellen Republikaner.

Selenskyj hatte bereits im vergangenen Dezember Washington besucht und dabei eine Rede vor dem Kongress gehalten. Es war seine erste Auslandsreise seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen sein Land am 24. Februar 2022. Biden wiederum reiste im vergangenen Februar kurz vor dem ersten Jahrestag des Kriegsbeginns in einem Überraschungsbesuch in die ukrainische Hauptstadt Kiew und traf dort Selenskyj.

Der Ukraine-Krieg wird eines der zentralen Themen der UN-Generaldebatte sein, die am kommenden Dienstag beginnt. Biden wird am ersten Tag des alljährlichen diplomatischen Spitzentreffens eine Rede vor der UN-Vollversammlung halten.

Der US-Präsident wird in New York außerdem den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu treffen, wie Bidens Sicherheitsberater Sullivan am Freitag sagte. Bei dem Gespräch solle es um "die geteilten demokratischen Werte zwischen den USA und Israel" sowie eine "Vision für eine stabilere und wohlhabendere" Nahost-Region gehen.

Seit dem erneuten Amtsantritt der rechtsreligiösen Regierung unter Netanjahu im Dezember sind die Beziehungen zwischen Israel und den USA von Spannungen geprägt. Zwar sind beide Staaten historische Verbündete. Die US-Regierung sieht aber Netanjahus umstrittene Pläne zum Umbau der Justiz wie auch dessen Siedlungspolitik in den Palästinensergebieten kritisch.

Im Juli sagte Biden in einem Fernsehinterview, Netanjahus Kabinett sei "eines der extremistischsten", das er jemals gesehen habe. Der Präsident hat Netanjahu seit dessen erneutem Amtsantritt noch nicht ins Weiße Haus eingeladen.

L.Guglielmino--PV

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