Pallade Veneta - Ruandischer Präsident will erneut für höchstes Staatsamt kandidieren

Ruandischer Präsident will erneut für höchstes Staatsamt kandidieren


Ruandischer Präsident will erneut für höchstes Staatsamt kandidieren
Ruandischer Präsident will erneut für höchstes Staatsamt kandidieren / Foto: - - Trinidad Express Newspaper/AFP

Der Präsident von Ruanda, Paul Kagame, will für eine weitere Amtszeit kandidieren. Das kündigte der 65-Jährige am Dienstag an. "Ich bin erfreut über das Vertrauen, dass die Ruander in mich gesetzt haben. Ich werde ihnen dienen, solange ich kann", sagte Kagame in einem Interview des französischsprachigen Magazins "Jeune Afrique" zu seiner erneuten Kandidatur.

Textgröße ändern:

Im August 2024 finden in dem ostafrikanischen Land Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Bislang hatte sich der mit harter Hand regierende Kagame nicht zu einer erneuten Kandidatur geäußert. Allerdings waren auf seine Veranlassung hin schon im Jahr 2015 Verfassungsänderungen vorgenommen worden, die ihm weitere Amtszeiten bis zum Jahr 2034 ermöglichen.

Menschenrechtsgruppen werfen Kagame vor, die Meinungsfreiheit und die Opposition zu unterdrücken. Der frühere Rebellenführer war zum ersten Mal im Jahr 2000 zum Präsidenten gewählt geworden. Danach wurde er drei Mal mit Mehrheiten von über 90 Prozent der Stimmen wiedergewählt. De facto regiert Kagame bereits seit 1994, nachdem die von ihm angeführte Ruandische Patriotische Front (RPF) den Völkermord in Ruanda beendet hatte.

P.Colombo--PV

Empfohlen

SPD-Fraktionschef Miersch vor Wahl in Sachsen-Anhalt: "Da ist noch Spiel"

Anderthalb Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sieht der Chef der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, noch "unheimlich viel Bewegung". Im ARD-"Morgenmagazin" sagte er am Donnerstag mit Blick auf jüngste Umfragen: "Da ist noch Spiel". Er fügte hinzu: "Ich gehe davon aus, dass es ein gutes Ergebnis für die demokratischen Parteien gibt". Die Politik auf Bundesebene sei dazu aufgerufen, "an den großen Themen unabhängig davon weiterzuarbeiten".

US-Medien: CIA-Direktor Ratcliffe warnte in Moskau vor Angriff auf Nato-Staaten

Bei seinem Besuch in Moskau hat der Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Ratcliffe, die russische Seite laut US-Medienberichten vor einem möglichen Angriff auf Nato-Mitgliedstaaten gewarnt. Das "Wall Street Journal" berichtete am Mittwoch, Hintergrund seien US-Geheimdiensteinschätzungen, wonach der russische Präsident Präsident Wladimir Putin in den kommenden Jahren womöglich einen "begrenzten Angriff" ausführen lassen könnte.

Erste Debatte französischer Präsidentschaftskandidaten

Sieben französische Präsidentschaftskandidatinnen und -kandidaten treffen am Donnerstag (16.45 Uhr) zu einer ersten Debatte zusammen. Knapp acht Monate vor der Wahl steht das komplette Kandidatenfeld zwar noch nicht fest. Doch jene Bewerberinnen und Bewerber, die sich bereits erklärt haben, debattieren im Rahmen einer Veranstaltung des französischen Unternehmerverbands miteinander.

Koalitionsfraktionen stecken bei Klausur weiteren Reformkurs ab

Nach der Klausurtagung der Bundesregierung kommen ab Donnerstag auch die Regierungsfraktionen im Bundestag zu Beratungen zusammen. Bei der zweitägigen Klausursitzung in Münster (ab 12.30 Uhr) wollen die geschäftsführenden Vorstände von Unionsfraktion und SPD-Fraktion über die Umsetzung der Reformvorhaben sprechen - etwa über die Reformen der Renten- und Pflegeversicherung -, und weitere Vorhaben der kommenden Monate auf den Weg bringen. Das Treffen soll auch der Stärkung des koalitionsinternen Zusammenhalts dienen.

Textgröße ändern: