Pallade Veneta - Charles III. lässt sich Restaurierung der Pariser Kathedrale Notre-Dame zeigen

Charles III. lässt sich Restaurierung der Pariser Kathedrale Notre-Dame zeigen


Charles III. lässt sich Restaurierung der Pariser Kathedrale Notre-Dame zeigen
Charles III. lässt sich Restaurierung der Pariser Kathedrale Notre-Dame zeigen / Foto: Daniel LEAL - AFP

Der britische König Charles III. und seine Frau Camilla haben die Restaurierungsarbeiten der Pariser Kathedrale Notre-Dame gewürdigt. Bei einem Besuch auf dem Vorplatz der gotischen Kathedrale trafen sie am Donnerstag auf Feuerwehrleute, die 2019 den dramatischen Brand gelöscht hatten, sowie auf Restauratoren, die am Wiederaufbau beteiligt sind. Während Charles III. interessiert Fragen stellte, versammelten sich die Arbeiter auf den Balkonen der Fassade, um den königlichen Besuch von oben zu beobachten.

Textgröße ändern:

Charles III. hatte in seiner Ansprache beim Staatsbankett am Vorabend eine Parallele zum Brand des Windsor-Schlosses 1992 gezogen, der ihn damals tief geprägt habe. "Ich freue mich, die wunderbare Kathedrale zu sehen - und wie jahrhundertealte Handwerkskünste bei ihrer Restaurierung zum Einsatz kommen", sagte der royale Architektur-Fan.

Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte begleiteten die Besucher, der Präsident lächelte dabei stolz: Seiner Entschlossenheit und den Spenden aus aller Welt ist es zu verdanken, dass die Restaurierungsarbeiten gut vorangehen. Die Kathedrale soll im Dezember 2024 wiedereröffnet werden.

Zuvor hatte das königliche Paar den nahegelegenen Blumenmarkt besucht, der zu Ehren von Königin Elizabeth II. nach ihr umbenannt worden war. Auf dem kurzen Weg zur Kathedrale begrüßten Charles III. und Camilla Schaulustige, von denen manche "Vive le roi" (Es lebe der König) riefen - und das am Jahrestag der Abschaffung der französischen Monarchie am 21. September 1792.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Dänemark verabschiedet sich endgültig von Nerzfarmen

Einst weltweit größtes Exportland will sich Dänemark nun endgültig von der Nerzzucht verabschieden. "Eine Branche sollte nicht allein deshalb weiterbestehen, weil es sie schon lange gibt", erklärte Landwirtschaftsminister Christian Rabjerg Madsen am Freitag. Die Regierung hat sich entschieden, aus Gründen des Tierschutzes keine Sondergenehmigung für das kommende EU-Verbot von Nerzzucht zu beantragen, das im August 2027 in Kraft tritt. Nach Ablauf einer zweijährigen Übergangsfrist müssen Züchter ihre Betriebe somit bis August 2029 endgültig abgewickelt haben.

Neue Proteste in Frankreich am Samstag: 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz

Bei den erwarteten neuen Protesten in Frankreich am Samstag sollen nach Regierungsangaben 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein. Der Einsatz werde zudem Eliteeinheiten der Polizei, "etwa 20" gepanzerte Fahrzeuge und 15 Wasserwerfer umfassen, sagte Innenminister Laurent Nuñez am Freitag bei einer Pressekonferenz.

Regierung hält am Ziel der Stromsteuersenkung fest - Merz spricht mit Klingbeil

Die Bundesregierung hält am Ziel einer Senkung der Stromsteuer für alle fest. Vize-Regierungssprecher Steffen Meyer verwies am Freitag in Berlin jedoch auf den Finanzierungsvorbehalt. Druck, das Versprechen aus dem Koalitonsvertrag nun schnell umzusetzen, kam weiter aus den Ländern und der Opposition im Bundestag. Von dort gab es auch Vorschläge zur Finanzierung.

Kurz vor der Wahl: Netanjahu ordnet nach Angriff "Abriegelung" von Westjordanland an

Wenige Tage vor der Parlamentswahl in Israel hat Regierungschef Benjamin Netanjahu nach einem bewaffneten Angriff mit fünf Verletzten nahe Hebron eine "vollständige Abriegelung" des besetzten Westjordanlandes angeordnet. Netanjahu erklärte am Freitag, Israel habe einen "schweren Terroranschlag" verhindert, nachdem Soldaten zwei mutmaßliche palästinensische Angreifer getötet hatten. Die israelische Armee startete daraufhin Anti-Terror-Einsätze. Netanjahu strebt bei der Wahl am Dienstag eine weitere Amtszeit an, Sicherheit ist ein zentrales Wahlkampfthema. Seine rechtsextremen Minister forderten nach dem Vorfall ein härteres Vorgehen im Westjordanland.

Textgröße ändern: