Pallade Veneta - Söder sieht in AfD Gefahr für Wohlstand insbesondere der Normalverdiener

Söder sieht in AfD Gefahr für Wohlstand insbesondere der Normalverdiener


Söder sieht in AfD Gefahr für Wohlstand insbesondere der Normalverdiener
Söder sieht in AfD Gefahr für Wohlstand insbesondere der Normalverdiener / Foto: Christof STACHE - AFP

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht in der AfD eine Gefahr für den Wohlstand und die Sicherheit der Deutschen - insbesondere der Normalverdiener. Gerade für sie seien Stimmen für die AfD nicht etwa einen Denkzettel für Berlin, sondern vielmehr ein Schnitt ins eigene Fleisch, sagte der CSU-Chef der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstag).

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Die Menschen müssten sich im Klaren darüber sein, wofür die AfD wirklich stehe, mahnte Söder. Die Partei "würde das Leben der Normalverdiener und Arbeitnehmer massiv verschlechtern", warnte er. Nützen würde die Politik der AfD dagegen vor allem dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Das Ziel der AfD sei es, Deutschland "raus aus der EU und der Nato" zu bringen, sagte Söder. "Raus aus der EU hieße raus aus dem Wohlstand. Wir können unsere Autos nicht nur in Deutschland verkaufen", betonte der CSU-Chef. "Und ein Nato-Austritt ist ebenfalls völlig indiskutabel, denn raus aus der Nato wäre die Machtübernahme Putins in Deutschland", sagte Söder. "Die AfD-Ultras sind reine Kreml-Vasallen und wollen Deutschland dem Einfluss Moskaus ausliefern", warnte er.

Vor der bayerischen Landtagswahl am Sonntag kommender Woche attackiert Söder in seinem Wahlkampf vor allem die Ampelkoalition in Berlin und die AfD. Die Wahl wird für ihn vermutlich eine der bedeutendsten Weichenstellungen seiner politischen Laufbahn: Holt die CSU wie zuletzt prognostiziert ein historisch schlechtes Ergebnis, könnte seine Partei ihn bald ersetzen. Ein starkes Ergebnis hingegen könnte den CSU-Chef ins Rennen um die Kanzlerkandidatur 2025 bringen.

L.Barone--PV

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