Pallade Veneta - Umfragen sehen CDU vor Landtagswahl in Hessen weit vor Grünen und SPD

Umfragen sehen CDU vor Landtagswahl in Hessen weit vor Grünen und SPD


Umfragen sehen CDU vor Landtagswahl in Hessen weit vor Grünen und SPD
Umfragen sehen CDU vor Landtagswahl in Hessen weit vor Grünen und SPD / Foto: Thomas KIENZLE - AFP/Archiv

Gut eine Woche vor der Landtagswahl in Hessen sehen Umfragen für ARD und ZDF die CDU von Ministerpräsident Boris Rhein weit vor der SPD und den Grünen. In einer am Freitag in Mainz veröffentlichten ZDF-Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen kommen die Christdemokraten auf 32 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgen SPD und Grüne mit jeweils 17 Prozent.

Textgröße ändern:

Die AfD wird bei 16 Prozent gesehen. Um ihren Verbleib im Landtag muss sich mit fünf Prozent die FDP sorgen. Die Linke müsste mit drei Prozent das letzte ihr verbliebene Parlament in einem westdeutschen Flächenland verlassen, die Freien Wähler werden bei vier Prozent gesehen. Befragt wurden von Montag bis Donnerstag 1041 Wahlberechtigten in Hessen.

Im Vergleich zu einer ZDF-Umfrage von Anfang September kann die CDU damit um zwei Prozentpunkte zulegen. SPD und Grüne verlieren hingegen jeweils zwei Punkte. Keine Veränderungen gibt es bei AfD und Linkspartei, während die FDP einen Punkt verliert. Gewählt wird in Hessen am Sonntag kommender Woche zeitgleich mit Bayern.

Das Institut Infratest dimap ermittelte in einer am Donnerstagabend veröffentlichten ARD-Umfrage unter 1515 Wahlberechtigten 31 Prozent für die CDU. Es folgten die Grünen mit 17 Prozent und die SPD mit 16 Prozent. Die AfD erreichte 15 Prozent, die FDP sechs Prozent und die Linke vier Prozent. Die Freien Wähler nannten vier Prozent. Gefragt wurde von Montag bis Mittwoch.

Bei der ARD stehen CDU und Grüne im Vergleich zu einer Umfrage von Mitte September damit unverändert da. Die SPD der stark unter Druck stehenden Spitzenkandidatin und Bundesinnenministerin Nancy Faeser hingegen verliert zwei Prozentpunkte, ebenso die AfD. FDP und Linke gewinnen jeweils einen Punkt.

Die Landtagswahl 2018 gewann die CDU mit 27,0 Prozent - damals noch mit Ministerpräsident Volker Bouffier. SPD und Grüne erreichten je 19,8 Prozent. Die AfD kam auf 13,1 Prozent, die FDP erreichte 7,5 Prozent, und die Linke schaffte 6,3 Prozent. Die Freien Wähler kamen mit 3,0 Prozent damals nicht in den Landtag.

In Hessen regiert derzeit eine Koalition aus CDU und Grünen. Rechnerisch käme neben einer Fortsetzung des Bündnisses auch eine Koalition aus CDU und SPD infrage. Eine Neuauflage von Schwarz-Grün fänden rund 30 Prozent gut, eine Mehrheit hingegen nicht. Auch Schwarz-Rot findet nur rund ein Viertel der Befragten gut.

Für eine CDU-geführte Landesregierung sind laut ARD 42 Prozent. Eine SPD-Führung wollen 19 Prozent und eine Grünen-Führung 15 Prozent. Bei einer Direktwahl des Ministerpräsidenten käme Rhein laut beiden Umfragen auf 35 bis 44 Prozent Zustimmung, während der Grünen-Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir mit 19 bis 31 Prozent vor Faeser mit 14 bis 21 Prozent liegt.

C.Conti--PV

Empfohlen

Neue Proteste in Frankreich am Samstag: 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz

Bei den erwarteten neuen Protesten in Frankreich am Samstag sollen nach Regierungsangaben 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein. Der Einsatz werde zudem Eliteeinheiten der Polizei, "etwa 20" gepanzerte Fahrzeuge und 15 Wasserwerfer umfassen, sagte Innenminister Laurent Nuñez am Freitag bei einer Pressekonferenz.

Regierung hält am Ziel der Stromsteuersenkung fest - Merz spricht mit Klingbeil

Die Bundesregierung hält am Ziel einer Senkung der Stromsteuer für alle fest. Vize-Regierungssprecher Steffen Meyer verwies am Freitag in Berlin jedoch auf den Finanzierungsvorbehalt. Druck, das Versprechen aus dem Koalitonsvertrag nun schnell umzusetzen, kam weiter aus den Ländern und der Opposition im Bundestag. Von dort gab es auch Vorschläge zur Finanzierung.

Kurz vor der Wahl: Netanjahu ordnet nach Angriff "Abriegelung" von Westjordanland an

Wenige Tage vor der Parlamentswahl in Israel hat Regierungschef Benjamin Netanjahu nach einem bewaffneten Angriff mit fünf Verletzten nahe Hebron eine "vollständige Abriegelung" des besetzten Westjordanlandes angeordnet. Netanjahu erklärte am Freitag, Israel habe einen "schweren Terroranschlag" verhindert, nachdem Soldaten zwei mutmaßliche palästinensische Angreifer getötet hatten. Die israelische Armee startete daraufhin Anti-Terror-Einsätze. Netanjahu strebt bei der Wahl am Dienstag eine weitere Amtszeit an, Sicherheit ist ein zentrales Wahlkampfthema. Seine rechtsextremen Minister forderten nach dem Vorfall ein härteres Vorgehen im Westjordanland.

Kanzler Merz reist ab Montag nach Asien: Singapur, Japan und Südkorea Stationen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist ab Montag zu Gesprächen über die Wirtschaft und Sicherheitspolitik nach Asien. Wie ein Regierungssprecher am Freitag mitteilte, wird er bis Ende der Woche Singapur, Japan und Südkorea besuchen. Merz wird dabei von einer Wirtschaftsdelegation begleitet.

Textgröße ändern: