Pallade Veneta - Zwei 18-Jährige nach Attacke auf israelische Flagge in Augsburg ermittelt

Zwei 18-Jährige nach Attacke auf israelische Flagge in Augsburg ermittelt


Zwei 18-Jährige nach Attacke auf israelische Flagge in Augsburg ermittelt
Zwei 18-Jährige nach Attacke auf israelische Flagge in Augsburg ermittelt / Foto: CHRISTOF STACHE - AFP/Archiv

Nach einer Attacke auf eine israelische Flagge auf dem Rathausplatz in Augsburg hat die bayerische Polizei zwei 18-Jährige als Tatverdächtige ermittelt. Einer der beiden sei am Montag auf einer Polizeiwache erschienen und habe angegeben, auf den Fahnenmast geklettert zu sein und anschließend die Fahne beschädigt zu haben, erklärte die Polizei am Dienstag.

Textgröße ändern:

Im Anschluss sei der zweite 18-Jährige ermittelt worden, der die Attacke auf die Fahne gefilmt und dabei Parolen gerufen haben soll. Die Polizei beschlagnahmte die Handys der beiden Männer. Gegen beide werde wegen Verletzung von Flaggen und Hoheitszeichen ausländischer Staaten sowie wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Passanten hatten die Tat beobachtet und verhindert, dass die beiden Tatverdächtigen die Fahne verbrennen konnten. Diese wurde dennoch durch Brandlöcher beschädigt.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Urteil: Land muss Polizisten nach Amokfahrt von Trier kein Schmerzensgeld zahlen

Mehr als fünf Jahre nach der Amokfahrt von Trier mit insgesamt sechs Toten muss das Land Rheinland-Pfalz einem Polizeibeamten kein Schmerzensgeld zahlen. Das Land müsse einen Schmerzensgeldanspruch nur übernehmen, wenn der Schaden aus einem Angriff resultiere, den der Beamte im Zusammenhang mit seiner dienstlichen Stellung erlitten habe, teilte das Trierer Verwaltungsgericht am Dienstag mit. (Az.: 7 K 1111/26.TR)

Erneut 23 Männer nach Afghanistan abgeschoben - "großenteils" Straftäter

Aus Deutschland sind erneut 23 Männer nach Afghanistan abgeschoben worden. Sie wurden am Dienstagmorgen mit einem Charterflug von Leipzig nach Kabul geflogen, wie das Bundesinnenministerium im Onlinedienst X mitteilte. Bei den Abgeschobenen handelt es sich demnach "großenteils um Straftäter, die wegen schweren Vergehen verurteilt wurden: unter anderem Sexualdelikte und Körperverletzungsdelikte".

Lobbyranking: Fortschritte bei Transparenz - aber Probleme bei Umsetzung von Regeln

Bei der Transparenz in Sachen Lobbyismus in Deutschland sieht die Organisation Transparency International Verbesserungen, aber auch strukturelle Probleme. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten neuen "Lobbyranking" der Organisation hervor. Kritisiert wurde vor allem eine oft unzureichende Umsetzung bestehender Regeln.

Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat trotz der weiterhin schwächelnden Wirtschaft zur Zuversicht aufgerufen. "Unser Land hat große Potenziale und es gibt überhaupt keinen Grund, uns klein zu machen", sagte Merz am Dienstag vor Beginn der Kabinettsklausur im brandenburgischen Neuhardenberg. Als einen Beleg dafür nannte er die "nach wie vor hervorragende industrielle Basis".

Textgröße ändern: