Pallade Veneta - TotalEnergies deckelt Spritpreis in Frankreich auf 1,99 Euro bis Ende 2024

TotalEnergies deckelt Spritpreis in Frankreich auf 1,99 Euro bis Ende 2024


TotalEnergies deckelt Spritpreis in Frankreich auf 1,99 Euro bis Ende 2024
TotalEnergies deckelt Spritpreis in Frankreich auf 1,99 Euro bis Ende 2024 / Foto: Lou BENOIST - AFP

Das französische Energieunternehmen TotalEnergies will den Spritpreis im gesamten kommenden Jahr auf höchstens 1.99 Euro pro Liter deckeln. Unternehmenschef Patrick Pouyanné habe ihm dies zugesichert, sagte der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Mittwoch dem Sender RTL. "Ich begrüße diese Entscheidung, die einen echten Schutz bietet", sagte Le Maire.

Textgröße ändern:

TotalEnergies hatte zuvor mit dem Ende der Deckelung gedroht für den Fall, dass die Regierung die Ölunternehmen stärker als bisher besteuern sollte. Dies war zunächst im Haushaltsgesetz vorgesehen, das derzeit diskutiert wird, ist inzwischen aber wieder vom Tisch.

Bislang hatte TotalEnergies sich nur dazu verpflichtet, den Preis bis ins nächste Jahr hinein zu deckeln, "so lange die Preise hoch bleiben". Neu ist, dass die Deckelung das ganze Jahr über anhalten soll. Pouyanné begründete den Preisdeckel als eine Form von Marketing. "Wir müssen unser Unternehmen mit der öffentlichen Meinung versöhnen", sagte er.

Umweltschützer kritisieren TotalEnergies und weitere Ölunternehmen dafür, dass sie ihre Rekordgewinne nutzen, um weiter in fossile Brennstoffe zu investieren. Auch die Deckelung der Spritpreise ruft Kritik hervor, da Besitzer von Autos mit hohem Verbrauch überdurchschnittlich davon profitieren.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Lobbyranking: Fortschritte bei Transparenz - aber Probleme bei Umsetzung von Regeln

Bei der Transparenz in Sachen Lobbyismus in Deutschland sieht die Organisation Transparency International Verbesserungen, aber auch strukturelle Probleme. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten neuen "Lobbyranking" der Organisation hervor. Kritisiert wurde vor allem eine oft unzureichende Umsetzung bestehender Regeln.

Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat trotz der weiterhin schwächelnden Wirtschaft zur Zuversicht aufgerufen. "Unser Land hat große Potenziale und es gibt überhaupt keinen Grund, uns klein zu machen", sagte Merz am Dienstag vor Beginn der Kabinettsklausur im brandenburgischen Neuhardenberg. Als einen Beleg dafür nannte er die "nach wie vor hervorragende industrielle Basis".

Juristischer Etappensieg für Trump bei geplanten Briefwahl-Einschränkungen

Gut zwei Monate vor den Kongresswahlen hat der konservativ dominierte Supreme Court vorerst grünes Licht für die Pläne von US-Präsident Donald Trump für eine erschwerte Briefwahl gegeben. Der Oberste Gerichtshof hob am Montag (Ortszeit) die Entscheidung eines Bundesgerichts in Massachusetts auf, das eine Aussetzung eines entsprechenden Dekrets des Präsidenten angeordnet hatte.

Staatsdefizit steigt im ersten Halbjahr 2026 auf mehr als 71 Milliarden Euro

Das deutsche Staatsdefizit ist in den ersten sechs Monaten des aktuellen Jahres auf 71,3 Milliarden Euro gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, lag das Defizit damit um 36,6 Milliarden Euro höher als im Vorjahreszeitraum. Das ist vor allem auf das Finanzierungsdefizit des Bundes zurückzuführen, das im ersten Halbjahr 2026 demnach 48,1 Milliarden Euro betrug. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war das ein Anstieg um 29 Milliarden Euro.

Textgröße ändern: