Pallade Veneta - USA: Russland richtet Soldaten wegen Befehlsverweigerung in Ukraine hin

USA: Russland richtet Soldaten wegen Befehlsverweigerung in Ukraine hin


USA: Russland richtet Soldaten wegen Befehlsverweigerung in Ukraine hin
USA: Russland richtet Soldaten wegen Befehlsverweigerung in Ukraine hin / Foto: Brendan SMIALOWSKI - AFP

Russland richtet nach Angaben der US-Regierung Soldaten hin, die bei der Offensive im Osten der Ukraine Befehle verweigern. "Wir haben Informationen, wonach das russische Militär tatsächlich Soldaten hingerichtet hat, die sich weigern, Befehlen zu gehorchen", sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats des Weißen Hauses, John Kirby, am Donnerstag. Russische Kommandeure würden sogar mit der Hinrichtung ganzer Armee-Einheiten drohen, "wenn diese vor ukrainischem Artilleriefeuer zurückweichen wollen".

Textgröße ändern:

Russland habe im Osten der Ukraine seine Offensive neu verstärkt, sagte Kirby bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus weiter. Die russischen Streitkräfte würden dabei "bedeutende" Verluste an Soldaten und Material erleiden. Russland schicke in großer Zahl schlecht ausgebildete und ausgerüstete Soldaten wie "menschliche Wellen" ins Gefecht. "Es ist nicht überraschend, dass die russischen Streitkräfte angesichts dieser Bedingungen unter schlechter Moral leiden."

Auf Nachfrage wollte Kirby keine näheren Angaben über die Hinrichtung russischer Soldaten machen. Er ging auch nicht auf die Frage ein, woher die Informationen der USA stammen.

Der Kommunikationsdirektor betonte, wie wichtig eine weitere Unterstützung der Ukraine durch die USA sei, um sich gegen die russischen Angriffe zur Wehr setzen zu können. Die US-Regierung gab am Donnerstag neue Militärhilfen für Kiew im Umfang von 150 Millionen Dollar (rund 142 Millionen Euro) bekannt. Kirby rief zudem den Kongress auf, rasch neue Mittel für weitere Rüstungslieferungen freizugeben.

Der Kongress ist zwar nach der Wahl eines neuen Vorsitzenden des Repräsentantenhauses nach dreiwöchiger Blockade wieder handlungsfähig. Allerdings gibt es bei den oppositionellen Republikanern, die in der Kammer die Mehrheit stellen, Widerstände gegen neue Ukraine-Hilfen.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Wadephul nimmt an Außenministertreffen in Istanbul teil

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) wird am Freitag nach Angaben aus Berliner Regierungsreisen zu einem Außenministertreffen in der türkischen Metropole Istanbul erwartet. Wadephul will dabei nach Angaben aus dem türkischen Außenministerium mit seinen Kollegen aus Großbritannien und Frankreich sowie mit den Außenministern der Türkei, Saudi-Arabiens, Pakistans und Ägyptens über die regionale Sicherheit beraten.

CSU-Parteitag mit Rede Söders - Besonderes Augenmerk auf Aigner

Unter dem Motto "Näher am Menschen - Für ein bürgernahes und bodenständiges Bayern" hält die CSU ab Freitag in München einen zweitägigen Parteitag ab (16.00 Uhr). Im Mittelpunkt der Beratungen steht eine Rede von CSU-Chef Markus Söder. Dieser hob im Vorfeld hervor, dass seine CSU nach jüngsten Umfragen weiter die mit Abstand stärkste Partei in Bayern ist.

Trump: Ukraine verfügt wieder über Satelliten-Internetdienst Starlink

Die Ukraine verfügt nach Angaben von US-Präsident Donald Trump wieder über den vom US-Unternehmen SpaceX bereit gestellten Satelliten-Internetdienst Starlink, der im Krieg gegen Russland von entscheidender Bedeutung ist und zuletzt mutmaßlich gedrosselt wurde. Er gehe davon aus, dass SpaceX-Chef Elon Musk den Dienst "wieder eingeschaltet hat", sagte Trump am Donnerstag in Washington.

Tausende fordern in Venezuela Rückkehr von Oppositionspolitikerin Machado

In Venezuela haben am Donnerstag tausende Menschen auf einer Kundgebung die Rückkehr der Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado gefordert. In der Hauptstadt Caracas versammelten sich rund 2000 Demonstrierende auf der Plaza Venezuela und hielten Plakate in die Höhe, auf denen sie die Abhaltung von Wahlen verlangten. Auch im Bundesstaat Táchira an der Grenze zu Kolumbien fand eine Kundgebung statt.

Textgröße ändern: