Pallade Veneta - Verdi kündigt Ausweitung von Warnstreiks im öffentlichen Dienst an

Verdi kündigt Ausweitung von Warnstreiks im öffentlichen Dienst an


Verdi kündigt Ausweitung von Warnstreiks im öffentlichen Dienst an
Verdi kündigt Ausweitung von Warnstreiks im öffentlichen Dienst an / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Verdi-Chef Frank Werneke hat im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes der Länder eine Ausweitung der Warnstreiks angekündigt. Insbesondere in den beiden Wochen vor den nächsten Verhandlungen am 7. und 8. Dezember plane die Gewerkschaft massive Aktionen, sagte Werneke der "Süddeutschen Zeitung". Dabei würden wie in Berlin auch Kitas bestreikt. Aktionen in den Universitäts- und anderen Landeskliniken könnten dazu führen, dass nicht-akute Operationen verschoben werden müssten. Ein Notbetrieb sei allerdings gewährleistet.

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Durch Warnstreiks der Lehrer werde es insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und in Berlin zu Unterrichtsausfällen kommen, sagte Werneke. Weitere Streikaufrufe gelten demnach unter anderem für die Mitarbeiter von Straßenmeistereien und Bürgerämtern.

Werneke begründete die Warnstreiks damit, dass die Arbeitgeber sich in der laufenden Tarifrunde noch nicht bewegt hätten: "Es hakt bei den Arbeitgebern, die bisher kein Angebot gemacht haben." Sollten die Bundesländer in der dritten Verhandlungsrunde keine Zugeständnisse machen, dann sei Verdi bereit, den Druck weiter zu erhöhen.

Die im Oktober begonnenen Tarifgespräche für die Tarifbeschäftigten der Bundesländer außer Hessen verliefen bislang ergebnislos, zwei Verhandlungsrunden brachten noch keine Fortschritte. Für den 7. und 8. Dezember ist eine dritte Verhandlungsrunde geplant. Die Gewerkschaften fordern 10,5 Prozent, monatlich jedoch mindestens 500 Euro mehr Geld und einen Inflationsausgleich. Die Arbeitergeber verwiesen auf eine schwierige Haushaltslage, machten bislang aber kein eigenes Angebot.

S.Urciuoli--PV

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