Pallade Veneta - Corona-Hilfen: 40 Prozent der Unternehmen erhalten Nachzahlungen

Corona-Hilfen: 40 Prozent der Unternehmen erhalten Nachzahlungen


Corona-Hilfen: 40 Prozent der Unternehmen erhalten Nachzahlungen
Corona-Hilfen: 40 Prozent der Unternehmen erhalten Nachzahlungen / Foto: David GANNON - AFP/Archiv

Vier von zehn Firmen, die während der Corona-Pandemie staatliche Hilfen in Anspruch genommen haben, haben eine Nachzahlung vom Bund erhalten. Knapp jedes vierte Unternehmen (24 Prozent) indes muss einen Teil der erhaltenen Hilfe zurückzahlen, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte. Insgesamt wurden knapp 76,5 Milliarden Euro an Corona-Hilfen ausgezahlt.

Textgröße ändern:

Die Corona-Hilfen seien in der Pandemie "schnell und unbürokratisch an existenzbedrohte Unternehmen mit hohen Umsatzrückgängen ausgezahlt" worden, so das Ministerium. Geprüft wurde die endgültige Förderhöhe erst in der Schlussabrechnung, "um schnell helfen zu können".

Rückforderungen gab es demnach etwa, wenn die betroffenen Unternehmen mehr Umsatz machten als zunächst angenommen. Bei rund einem Drittel der gestellten Anträge gab es laut Ministerium keine Veränderungen.

Die Zahlen basieren auf Stichproben aus den bereits eingegangenen 338.000 Anträgen für die Schlussabrechnung. Veränderungen sind also noch möglich.

Das Ministerium hat Unternehmern und Selbstständigen, die die Frist Ende Oktober verpasst haben, eine Nachfrist bis Ende Januar 2024 eingeräumt. Zudem hat es sich den eigenen Angaben zufolge dafür eingesetzt, dass betroffenen Firmen angemessene Konditionen für die Rückzahlung eingeräumt werden.

Der Bund zahlte 13,13 Milliarden Euro Soforthilfe, hinzu kamen 63,3 Milliarden Euro für alle anderen Programme wie die Überbrückungs- oder die November- und Dezemberhilfe.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Tausende fordern in Venezuela Rückkehr von Oppositionspolitikerin Machado

In Venezuela haben am Donnerstag tausende Menschen auf einer Kundgebung die Rückkehr der Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado gefordert. In der Hauptstadt Caracas versammelten sich rund 2000 Demonstrierende auf der Plaza Venezuela und hielten Plakate in die Höhe, auf denen sie die Abhaltung von Wahlen verlangten. Auch im Bundesstaat Táchira an der Grenze zu Kolumbien fand eine Kundgebung statt.

Vor Parlamentswahl in Serbien: Zehntausende Anhänger der Opposition in Belgrad

Drei Tage vor der Parlamentswahl in Serbien haben zehntausende Anhänger der Opposition für ein Ende der Regierung von Präsident Aleksandar Vucic in dem Westbalkanstaat demonstriert. Die Anhänger der Studentenliste zogen am Donnerstagabend durch die Straßen von Belgrad und versammelten sich schließlich auf dem Salvija-Platz der Hauptstadt. Nach Angaben der unabhängigen Gruppe Archiv öffentlicher Versammlungen nahmen rund 150.000 Menschen an der Kundgebung teil.

Vor Parlamentswahl in Serbien: Zehntausende Anhänger der demonstrieren in Belgrad

Drei Tage vor der Parlamentswahl in Serbien haben in dem Balkanstaat zehntausende Anhänger der Opposition für ein Ende der Regierung von Präsident Aleksandar Vucic demonstriert. Die Anhänger der Studentenliste zogen am Donnerstagabend durch die Straßen von Belgrad und versammelten sich schließlich auf dem Salvija-Platz der Hauptstadt. Nach Angaben des unabhängigen Gruppe Archiv öffentlicher Versammlungen nahmen rund 150.000 Menschen an der Kundgebung teil.

Vor Gouverneurswahlen: Trump lobt Schmähvideo gegen Demokratin

Vor den Kongress- und Gouverneurswahlen in den USA am 3. November sorgt ein Schmähvideo der Republikaner für Empörung. US-Präsident Donald Trump sprang am Donnerstag dem Gouverneurskandidaten Vivek Ramaswamy im Bundesstaat Ohio bei, dem selbst Republikaner eine Schmutzkampagne gegen seine demokratische Konkurrentin Amy Acton vorwerfen. Sie war als Kind Opfer sexuellen Missbrauchs.

Textgröße ändern: