Pallade Veneta - Katar und die Hamas melden zweitägige Verlängerung der Feuerpause im Gaza-Krieg

Katar und die Hamas melden zweitägige Verlängerung der Feuerpause im Gaza-Krieg


Katar und die Hamas melden zweitägige Verlängerung der Feuerpause im Gaza-Krieg
Katar und die Hamas melden zweitägige Verlängerung der Feuerpause im Gaza-Krieg / Foto: Omar El-Qattaa - AFP

Die Feuerpause im Gaza-Krieg wird nach Angaben Katars und der radikalislamischen Hamas um zwei Tage verlängert. Es sei eine Einigung "zur Verlängerung der humanitären Waffenruhe im Gazastreifen um zwei weitere Tage" erzielt worden, teilte das katarische Außenministerium im Onlinedienst X, ehemals Twitter, am Montag mit. Die Hamas bestätigte die Angaben. Es würden die "gleichen Bedingungen" gelten wie bei der vorigen Vereinbarung, erklärte die islamistische Palästinenserorganisation.

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Israel und die Hamas hatten sich in der vergangenen Woche nach langwierigen Verhandlungen unter Vermittlung von Katar, den USA und Ägypten auf eine viertägige Feuerpause geeinigt, die am Freitagmorgen in Kraft getreten war und ohne Verlängerung am Dienstagmorgen ausgelaufen wäre. Die Vereinbarung sah vor, dass insgesamt 50 israelische Geiseln sowie 150 palästinensische Gefangene freigelassen werden.

Im Zuge der Waffenruhe wurden bislang 39 Hamas-Geiseln freigelassen, unter ihnen acht deutsche Doppelstaatler. 19 weitere Geiseln, unter ihnen 17 Thailänder, kamen im Rahmen gesonderter Vereinbarungen frei. Im Gegenzug ließ Israel seit Freitag insgesamt 117 palästinensische Gefangene aus israelischen Gefängnissen frei.

Die Geiseln waren bei dem brutalen Überfall der Hamas am 7. Oktober verschleppt worden. Hunderte Kämpfer der von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuften Hamas waren nach Israel eingedrungen und hatten nach israelischen Angaben etwa 1200 Menschen getötet und 240 Menschen in ihre Gewalt gebracht.

Daraufhin begann Israel damit, Ziele im Gazastreifen aus der Luft und vom Boden aus massiv anzugreifen. Angaben der Hamas zufolge, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, wurden seitdem fast 15.000 Menschen in dem Palästinensergebiet getötet.

R.Zarlengo--PV

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