Pallade Veneta - Papst Franziskus möchte in der Basilika Santa Maria Maggiore bestattet werden

Papst Franziskus möchte in der Basilika Santa Maria Maggiore bestattet werden


Papst Franziskus möchte in der Basilika Santa Maria Maggiore bestattet werden
Papst Franziskus möchte in der Basilika Santa Maria Maggiore bestattet werden / Foto: Andreas SOLARO - AFP

Papst Franziskus möchte in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom und somit nicht im Vatikan bestattet werden. "Der Ort ist schon bereitet. Ich möchte in Santa Maria Maggiore bestattet werden", sagte er in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview mit dem mexikanischen TV-Sender N+. Zugleich kündigte Franziskus für das kommende Jahr eine Reise nach Belgien an.

Textgröße ändern:

Der Papst wird am Sonntag 87 Jahre alt und hatte in den zurückliegenden Wochen mit einer Atemwegserkrankung zu kämpfen. Wegen starker Knieschmerzen nutzte er zuletzt immer wieder einen Rollstuhl, im Juni wurde er wegen eines Gewebebruchs an der Bauchdecke operiert.

In dem Interview mit N+ sagte der argentinische Papst, er spüre zu der Basilika Maria Maggiore, in der sich die Grabmale von sieben Päpsten befinden, eine große Verbundenheit. Vor seiner Wahl zum Papst 2013 ging er jeden Sonntag dorthin zum Gebet. Auch vor und nach Auslandsreisen betet Franziskus dort.

Der 86-Jährige sagte dem Sender ferner, dass er die sehr langen Rituale zur Bestattung eines Papstes vereinfacht habe. Zugleich würdigte er seinen Vorgänger, Benedikt XVI., für dessen "Mut", als amtierender Papst seinen Rücktritt zu erklären.

Benedikt hatte mit seinem Rücktritt 2013 eine historische Tat vollbracht, da dies seit dem Mittelalter kein Papst mehr getan hatte. Er war am 31. Dezember 2022 im Alter von 95 Jahren gestorben. Bestattet ist er in der Krypta unter dem Petersdom.

Franziskus hatte in der Vergangenheit erklärt, er sei zum Rücktritt bereit, wenn er sein Amt nicht mehr ausüben könne; dabei hatte er aber auch gesagt, ein Papst-Rücktritt solle nun nicht in "Mode" kommen.

Für seine Reise nach Belgien im kommenden Jahr nannte er kein Datum. Die Reisen in sein Heimatland Argentinien sowie nach Polynesien würden weiterhin erwogen, sagte er. 2023 absolvierte der Papst fünf Auslandsreisen, auf die Reise zur Weltklimakonferenz nach Dubai musste er allerdings aus gesundheitlichen Gründen verzichten.

M.Romero--PV

Empfohlen

Sorge vor Krawallen wie in Frankreich: Gewerkschaft sieht deutsche Polizei besser gerüstet

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht deutsche Einsatzkräfte besser auf mögliche Ausschreitungen vorbereitet als ihre Kollegen in Frankreich. "Ich glaube, dass die Qualität und Professionalität der deutschen Polizei eine andere ist", sagte GdP-Bundeschef Jochen Kopelke den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Donnerstagsausgaben). Er forderte von der Politik zugleich, die Anliegen junger Menschen ernst zu nehmen.

Emirate schicken Diplomatin Nusseibeh ins Rennen um Amt der UN-Generalsekretärin

Die Vereinigten Arabischen Emirate schicken die Diplomatin Lana Nusseibeh ins Rennen um die Nachfolge von UN-Generalsekretär António Guterres. Nach der Ablehnung aller bisherigen Kandidaten durch die Vetomächte bei der jüngsten Probeabstimmung im UN-Sicherheitsrat nominierten die Emirate am Mittwoch die Staatsministerin im Außenministerium für den höchsten UN-Posten.

Selenskyj befürwortet Gespräche mit den USA und Russland "so bald wie möglich"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich für schnellstmögliche Verhandlungen mit den USA und Russland über ein Ende des Ukraine-Krieges ausgesprochen. "Wir haben erfahren, dass Russland einem trilateralen Treffen zwischen unseren Teams positiv gegenübersteht", sagte Selenskyj am Mittwoch zu Journalisten in Kiew. "Die amerikanische Seite schlägt vor, dieses Treffen so bald wie möglich zu organisieren. Wir sind dafür", fügte er hinzu.

Cambridge-Analytica-Skandal: Meta zu 25 Milliarden Dollar Strafe verurteilt

Gut acht Jahre nach dem Cambridge-Analytica-Skandal um den Missbrauch von Facebook-Nutzerdaten ist der Mutterkonzern Meta zu einem Milliarden-Bußgeld verurteilt worden. Ein Richter in Santa Fe im Bundesstaat New Mexico brummte Meta am Mittwoch eine Strafzahlung von 25 Milliarden Dollar (gut 22 Milliarden Euro) auf, wie der Sender CNBC und andere Medien berichteten. Der Konzern will das Urteil demnach anfechten.

Textgröße ändern: