Pallade Veneta - Studie: Bundesbürger befürworten Energiewende und sorgen sich wegen deren Folgen

Studie: Bundesbürger befürworten Energiewende und sorgen sich wegen deren Folgen


Studie: Bundesbürger befürworten Energiewende und sorgen sich wegen deren Folgen
Studie: Bundesbürger befürworten Energiewende und sorgen sich wegen deren Folgen / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Der Klimawandel bereitet einer Mehrheit der Menschen in Deutschland einer Studie zufolge weiterhin große Sorgen, viele sehen durch Klimaschutzmaßnahmen aber auch Arbeitsplätze in Gefahr. 54 Prozent der Befragten äußerten sich "sehr besorgt" oder "äußerst besorgt" über den Klimawandel, wie aus der Umfrage im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hervorgeht. Ein weiteres Drittel ist demnach "etwas besorgt", wie die Stiftung am Donnerstag mitteilte.

Textgröße ändern:

Im Vergleich zum Vorjahr ging der Anteil derjenigen, denen der Klimawandel Sorgen bereitet, allerdings leicht zurück. "Nicht sehr" oder "überhaupt nicht" besorgt zeigten sich laut Studie knapp 13 Prozent der Befragten; das sind knapp zwei Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Mehr als zwei Drittel oder 69 Prozent der Befragten befürworten aber weiterhin die Energiewende, die Zustimmung zur Verkehrswende liegt bei 56 Prozent.

Eine zunehmende Zahl der Befragten sorgt sich der Studie zufolge aber auch um soziale und ökonomische Folgen von Klimaschutzmaßnahmen. Knapp 40 Prozent und damit deutlich mehr als im Vorjahr glauben, dass die Energie- und Verkehrswende den Wohlstand und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands gefährden.

Gut drei Viertel halten die Energiewende für zu teuer, 45 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass diese die Preise für Energie nicht senken werde. Ebenso glauben 50 Prozent der Menschen nicht, dass die Mobilität dank der Verkehrswende günstiger werde. Für die repräsentative Studie wurden online mehr als 6500 Menschen befragt.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Sorge vor Krawallen wie in Frankreich: Gewerkschaft sieht deutsche Polizei besser gerüstet

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht deutsche Einsatzkräfte besser auf mögliche Ausschreitungen vorbereitet als ihre Kollegen in Frankreich. "Ich glaube, dass die Qualität und Professionalität der deutschen Polizei eine andere ist", sagte GdP-Bundeschef Jochen Kopelke den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Donnerstagsausgaben). Er forderte von der Politik zugleich, die Anliegen junger Menschen ernst zu nehmen.

Emirate schicken Diplomatin Nusseibeh ins Rennen um Amt der UN-Generalsekretärin

Die Vereinigten Arabischen Emirate schicken die Diplomatin Lana Nusseibeh ins Rennen um die Nachfolge von UN-Generalsekretär António Guterres. Nach der Ablehnung aller bisherigen Kandidaten durch die Vetomächte bei der jüngsten Probeabstimmung im UN-Sicherheitsrat nominierten die Emirate am Mittwoch die Staatsministerin im Außenministerium für den höchsten UN-Posten.

Selenskyj befürwortet Gespräche mit den USA und Russland "so bald wie möglich"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich für schnellstmögliche Verhandlungen mit den USA und Russland über ein Ende des Ukraine-Krieges ausgesprochen. "Wir haben erfahren, dass Russland einem trilateralen Treffen zwischen unseren Teams positiv gegenübersteht", sagte Selenskyj am Mittwoch zu Journalisten in Kiew. "Die amerikanische Seite schlägt vor, dieses Treffen so bald wie möglich zu organisieren. Wir sind dafür", fügte er hinzu.

Cambridge-Analytica-Skandal: Meta zu 25 Milliarden Dollar Strafe verurteilt

Gut acht Jahre nach dem Cambridge-Analytica-Skandal um den Missbrauch von Facebook-Nutzerdaten ist der Mutterkonzern Meta zu einem Milliarden-Bußgeld verurteilt worden. Ein Richter in Santa Fe im Bundesstaat New Mexico brummte Meta am Mittwoch eine Strafzahlung von 25 Milliarden Dollar (gut 22 Milliarden Euro) auf, wie der Sender CNBC und andere Medien berichteten. Der Konzern will das Urteil demnach anfechten.

Textgröße ändern: