Pallade Veneta - Unionsfraktionschef Merz kritisiert Streichung der Agrardiesel-Subvention

Unionsfraktionschef Merz kritisiert Streichung der Agrardiesel-Subvention


Unionsfraktionschef Merz kritisiert Streichung der Agrardiesel-Subvention
Unionsfraktionschef Merz kritisiert Streichung der Agrardiesel-Subvention / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) hat die Pläne der Ampel-Regierung zur Abschaffung der Agrardiesel-Subvention im Zuge der Haushaltseinigung scharf kritisiert. "Nach wochenlangem Haushaltsstreit wird nun deutlich: Die Bundesregierung macht Politik gegen die Menschen im ländlichen Raum", sagte der CDU-Chef den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Freitag. "Vor allem unsere Landwirte hat die Ampel völlig aus dem Blick verloren."

Textgröße ändern:

"Die Streichung der Steuervergütung für Agrardiesel ist ein Schlag in die Magengrube für die ländliche Wirtschaft", sagte Merz weiter. Er rief Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) dazu auf, sich "wirklich einmal für die Landwirte einzusetzen".

Die Ampel-Koalition hatte als Reaktion auf das Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts vom November beschlossen, die Agrardieselbeihilfe und die KfZ-Steuerbefreiung für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge zu streichen. Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir hat dies bereits kritisiert. Er habe "immer davor gewarnt, unsere Landwirtschaft überproportional zu belasten", erklärte der Grünen-Politiker am Mittwoch.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Sorge vor Krawallen wie in Frankreich: Gewerkschaft sieht deutsche Polizei besser gerüstet

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht deutsche Einsatzkräfte besser auf mögliche Ausschreitungen vorbereitet als ihre Kollegen in Frankreich. "Ich glaube, dass die Qualität und Professionalität der deutschen Polizei eine andere ist", sagte GdP-Bundeschef Jochen Kopelke den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Donnerstagsausgaben). Er forderte von der Politik zugleich, die Anliegen junger Menschen ernst zu nehmen.

Emirate schicken Diplomatin Nusseibeh ins Rennen um Amt der UN-Generalsekretärin

Die Vereinigten Arabischen Emirate schicken die Diplomatin Lana Nusseibeh ins Rennen um die Nachfolge von UN-Generalsekretär António Guterres. Nach der Ablehnung aller bisherigen Kandidaten durch die Vetomächte bei der jüngsten Probeabstimmung im UN-Sicherheitsrat nominierten die Emirate am Mittwoch die Staatsministerin im Außenministerium für den höchsten UN-Posten.

Selenskyj befürwortet Gespräche mit den USA und Russland "so bald wie möglich"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich für schnellstmögliche Verhandlungen mit den USA und Russland über ein Ende des Ukraine-Krieges ausgesprochen. "Wir haben erfahren, dass Russland einem trilateralen Treffen zwischen unseren Teams positiv gegenübersteht", sagte Selenskyj am Mittwoch zu Journalisten in Kiew. "Die amerikanische Seite schlägt vor, dieses Treffen so bald wie möglich zu organisieren. Wir sind dafür", fügte er hinzu.

Cambridge-Analytica-Skandal: Meta zu 25 Milliarden Dollar Strafe verurteilt

Gut acht Jahre nach dem Cambridge-Analytica-Skandal um den Missbrauch von Facebook-Nutzerdaten ist der Mutterkonzern Meta zu einem Milliarden-Bußgeld verurteilt worden. Ein Richter in Santa Fe im Bundesstaat New Mexico brummte Meta am Mittwoch eine Strafzahlung von 25 Milliarden Dollar (gut 22 Milliarden Euro) auf, wie der Sender CNBC und andere Medien berichteten. Der Konzern will das Urteil demnach anfechten.

Textgröße ändern: