Pallade Veneta - Merz: CDU wird auf Vorstandsklausur Absage an Zusammenarbeit mit AfD bekräftigen

Merz: CDU wird auf Vorstandsklausur Absage an Zusammenarbeit mit AfD bekräftigen


Merz: CDU wird auf Vorstandsklausur Absage an Zusammenarbeit mit AfD bekräftigen

Die CDU wird auf ihrer Vorstandsklausur nach den Worten von Parteichef Friedrich Merz ihre Absage an eine Zusammenarbeit mit der AfD bekräftigen. "Wir haben dazu eine klare Beschlusslage", sagte Merz der "Rhein-Neckar-Zeitung" vom Freitag. "Es wird keine Zusammenarbeit der CDU mit der AfD geben." Die Frage, ob eine der ostdeutschen CDU-Landtagsfraktionen nach den Wahlen im Herbst einen AfD-Ministerpräsidenten tolerieren könne, stelle sich nicht, betonte er.

Textgröße ändern:

Der CDU-Bundesvorstand kommt am Nachmittag zu einer zweitägigen Klausur in Heidelberg zusammen. Merz sagte mit Blick auf die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg im September: "Wir gehen mit 'CDU pur' in die Wahlkämpfe und werden gemeinsam alles dafür geben, dass die CDU stärkste Kraft wird." Umfragen sehen in allen drei Bundesländern die AfD seit längerem auf Platz eins.

Ein Verbotsverfahren gegen die AfD lehnte Merz erneut ab. "Wir müssen die AfD mit politischen Mitteln bekämpfen und nicht juristisch", sagte er. Die Mitgliedschaft in einer konkurrierenden Partei sei gemäß den Statuten der CDU "parteischädigend und Grund für einen Parteiausschluss".

Mit Blick darauf, dass das umstrittene CDU-Mitglied Hans-Georg Maaßen erwäge, aus dem rechtskonservativen Verein Werteunion eine Partei zu machen, sagte Merz, dies habe automatisch dessen endgültigen Parteiausschluss zur Folge. Dies gelte auch für alle anderen Mitglieder der Werteunion, die zugleich Mitglied der CDU seien.

Zu einer möglichen Kanzlerkandidatur bei der Bundestagswahl 2025 sagte Merz mit Blick auf sein Alter von dann 70 Jahren: "Ein Ausschlusskriterium ist es sicher nicht." Er fügte hinzu: "Ich fühle mich auf jeden Fall fit, mache Sport, wenn es die Zeit zulässt."

Y.Destro--PV

Empfohlen

SPD besteht bei Steinmeier-Nachfolge auf Nominierung einer Frau

In der Diskussion um die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besteht die SPD darauf, dass die Koalition eine Frau für das höchste Staatsamt nominiert. "Es ist höchste Zeit für eine Frau im Amt als Bundespräsidentin", sagte der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagsausgabe).

Merz besucht Hürtgenwald nach schwerem Waldbrand

Rund eine Woche nach dem schweren Waldbrand bei Hürtgenwald besucht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Samstag die Gemeinde in Nordrhein-Westfalen. Merz wolle sich bei den Einsatzkräften bedanken, teilte ein Regierungssprecher am Freitag mit. Er werde mit den Helferinnen und Helfern sprechen und sich über den Einsatzverlauf sowie über die Lage vor Ort informieren.

Scheidende Trump-Sprecherin Leavitt schließt sich Maga-Organisation an

US-Präsidentensprecherin Karoline Leavitt will sich nach ihrem angekündigten Ausscheiden aus dem Amt einer politischen Unterstützerorganisation für Donald Trump anschließen. Die 28-Jährige kündigte am Freitag an, dass sie zu der Organisation Maga Inc. zurückkehren werde. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Super-PAC - eine Art politisches Aktions- und Spendenkomitee, das sich für Trump einsetzt.

Wadephul schließt neue Sanktionen gegen Israel nicht aus

Angesichts umstrittener Ankündigungen und Äußerungen der israelischen Regierung hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) für entschiedene Maßnahmen plädiert. Neue Sanktionen gegen Israel seien dabei kein Tabu, sagte er der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Samstagsausgaben).

Textgröße ändern: