Pallade Veneta - USA suchen trotz Angriffen auf Huthis "nicht den Konflikt mit dem Iran"

USA suchen trotz Angriffen auf Huthis "nicht den Konflikt mit dem Iran"


USA suchen trotz Angriffen auf Huthis "nicht den Konflikt mit dem Iran"
USA suchen trotz Angriffen auf Huthis "nicht den Konflikt mit dem Iran" / Foto: MOHAMMED HUWAIS - AFP

Nach ihren Bombardements von Stellungen der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen haben die USA versichert, dass sie nicht auf einen bewaffneten Konflikt mit Teheran zusteuern wollen. "Wir suchen nicht den Konflikt mit dem Iran. Wir suchen nicht die Eskalation", sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats im Weißen Haus, John Kirby, am Freitag dem Fernsehsender MSNBC.

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Kirby fügte hinzu, dass es "keinen Grund" für eine weitere Eskalation der Lage über die Entwicklungen der "vergangenen wenigen Tage hinaus" gebe. Die schiitischen Huthi-Rebellen, die eine Serie von Angriffen auf Handelsschiffe im Roten Meer geführt haben, werden von Teheran unterstützt. In der Nacht zum Freitag hatten die USA zusammen mit Großbritannien auf diese Angriffe mit den Bombardements von Huthi-Stellungen im Jemen reagiert. Die Huthis drohten daraufhin wiederum mit Vergeltung.

Der Iran verurteilte die Angriffe auf die Huthi-Stellungen scharf. Außenamtssprecher Nasser Kanani sprach von einer "willkürlichen Aktion", einem "Verstoß" gegen das Völkerrecht und einer Verletzung der Souveränität des Jemen.

Die Huthis, die weite Teile des Jemen kontrollieren, sehen sich als Teil der gegen Israel gerichteten "Achse des Widerstands", die vom Iran unterstützt wird. Dazu gehört neben der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas auch die schiitisch-islamistische Hisbollah-Miliz im Libanon. Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas Anfang Oktober haben die Huthis zahlreiche Drohnen- und Raketenangriffe auf Schiffe im Roten Meer ausgeführt, diese verstärkten sich zuletzt.

B.Fortunato--PV

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