Pallade Veneta - Bayern: Teilnehmer von AfD-Parteitag sollen rassistische Parolen skandiert haben

Bayern: Teilnehmer von AfD-Parteitag sollen rassistische Parolen skandiert haben


Bayern: Teilnehmer von AfD-Parteitag sollen rassistische Parolen skandiert haben
Bayern: Teilnehmer von AfD-Parteitag sollen rassistische Parolen skandiert haben / Foto: Ronny Hartmann - AFP/Archiv

Im bayerischen Greding sollen dutzende Teilnehmer eines AfD-Landesparteitags am Wochenende in einer Diskothek ausländerfeindliche Parolen skandiert haben. Der Polizei lägen "Anhaltspunkte vor, wonach es sich bei den Personen um Teilnehmer der Veranstaltung gehandelt hat", teilten die Beamten am Dienstag in Nürnberg mit. "Diese werden derzeit geprüft", hieß es weiter.

Textgröße ändern:

Die Ermittler sprachen von einer "größeren Personengruppe" aus etwa 30 Menschen, die in der Nacht zum Sonntag zu einem Lied ausländerfeindliche Parolen skandiert habe. Der Betreiber der Diskothek habe daraufhin auf die Gruppe eingewirkt, "so dass diese ihr Handeln einstellten". Die Polizei sei in der Nacht nicht hinzugezogen worden.

Am Sonntag meldeten Zeugen den Vorfall, ein Strafverfahren gegen Unbekannt wurde eingeleitet. Die Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts volksverhetzender Äußerungen übernahm der Staatsschutz. Die Beamten baten um Zeugenhinweise sowie Bild- und Videomaterial. Am Samstag und Sonntag war die bayerische AfD in Greding zu einem Landesparteitag zusammengekommen.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Oberstes Gericht in den USA erlaubt vorerst Weiterbau von Trumps Ballsaal

Der Oberste Gerichtshof der USA hat Präsident Donald Trump erlaubt, den Bau seines umstrittenen Ballsaals im Weißen Haus vorerst fortzusetzen. Der Vorsitzende Richter John Roberts hob am Freitag vorübergehend das Urteil einer Vorinstanz auf, in dem ein Baustopp verfügt worden war. Trump zeigte sich "dankbar" für die Entscheidung des Obersten Gerichts und lobte den geplanten Komplex aus Ballsaal und Militärbunker als "großartigsten seiner Art".

Mindestens 18 Tote und Dutzende Verletzte bei russischen Angriffen in der Ukraine

Bei russischen Angriffen im Zentrum und Süden der Ukraine sind am Freitag mindestens 18 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Allein bei einem doppelten Drohnenangriff auf ein Einkaufszentrum in der Stadt Krywyj Rih am hellichten Tage wurden nach Angaben der Regionalverwaltung mindestens 14 Menschen getötet und 120 weitere verletzt. Bei einem Angriff in der südlichen Region Mykolajiw starben vier Menschen, darunter drei Kinder.

Mindestens 14 Tote bei russischem Angriff auf Einkaufszentrum in der Ukraine

Nach einem russischen Drohnenangriff auf ein Einkaufszentrum im Zentrum der Ukraine am hellichten Tage ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 14 gestiegen. Mehr als 120 weitere Menschen wurden nach Angaben der Regionalverwaltung bei dem Angriff in der Stadt Krywyj Rih am Freitag verletzt.

Ermittlungen zu Gaza-Hilfsflotte: Türkei erlässt internationalen Haftbefehl gegen Netanjahu

Weitere Verschärfung der Spannungen zwischen der Türkei und Israel: Im Rahmen von Ermittlungen zu der Behandlung von Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte hat die Türkei einen internationalen Haftbefehl gegen den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu erlassen. Der türkische Justizminister Akin Gürlek teilte am Freitag im Onlinedienst X mit, Netanjahu und ein weiterer israelische Staatsbürger würden der "Verbrechen gegen die Menschlichkeit, des Völkermords, der schweren Freiheitsberaubung" sowie weiterer Vergehen beschuldigt, darunter Folter. Netanjahus Büro bezeichnete Erdogan daraufhin als "antisemitischen Diktator".

Textgröße ändern: