Pallade Veneta - Bundesarbeitsgericht prüft Pflicht von Kirchen bei schwerbehinderten Bewerbern

Bundesarbeitsgericht prüft Pflicht von Kirchen bei schwerbehinderten Bewerbern


Bundesarbeitsgericht prüft Pflicht von Kirchen bei schwerbehinderten Bewerbern
Bundesarbeitsgericht prüft Pflicht von Kirchen bei schwerbehinderten Bewerbern / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt prüft am Donnerstag (09.00 Uhr), ob kirchliche Arbeitgeber schwerbehinderte Stellenbewerber zu einem Vorstellungsgespräch einladen müssen. Dies ist laut Gesetz für sogenannte öffentliche Arbeitgeber Pflicht. Das BAG muss daher entscheiden, ob die Kirchen hier als öffentliche Arbeitgeber gelten. (Az. 8 AZR 318/22)

Textgröße ändern:

Der Kläger bewarb sich auf eine von einem Kirchenkreis der evangelischen Kirche in Rheinland-Pfalz ausgeschriebene Stelle in der Finanzbuchhaltung. Dabei wies er auf seine Schwerbehinderung hin, wurde aber nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Seine Klage auf eine Diskriminierungsentschädigung hatte vor dem Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz in Mainz keinen Erfolg.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Selenskyj: Ukraine muss an möglichem Treffen von Putin, Trump und Xi teilnehmen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Teilnahme seines Landes an einem möglichen Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping gefordert. Gespräche über die Zukunft der Ukraine seien "nur akzeptabel, wenn wir am Verhandlungstisch sitzen", sagte Selenskyj am Dienstag bei einem Besuch in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Das sei "absolut klar".

Kurz vor Stichwahl in Brasilien: Lula fordert Annullierung von Bolsonaros Kandidatur

Wenige Tage vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in Brasilien will Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva vor Gericht einen Ausschluss seines Herausforderers Flávio Bolsonaro erreichen. Lulas Wahlkampfteam werde vor dem Obersten Wahlgericht beantragen, dass Bolsonaros Kandidatur wegen mutmaßlicher Einflussnahme des US-Technologiekonzerns Meta zu seinen Gunsten annulliert wird, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus dem Umfeld des Präsidenten.

Nach massiven Ausschreitungen: Neue nächtliche Ausgangssperren in französischen Städten

Nach den landesweiten Gewaltausbrüchen am Wochenende in Frankreich sind die nächtlichen Ausgangssperren in Paris und mehreren anderen Städten verlängert worden. In Paris gelten die Einschränkungen von Dienstag 23.00 Uhr bis Mittwoch 06.00 Uhr rund um die Place de la République und für das Einkaufsviertel Les Halles, wie die Polizeipräfektur in der Hauptstadt mitteilte.

UNO verurteilt Gewalt bei Protesten in europäischen Städten

UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat sich besorgt gezeigt angesichts der Gewalt in der Folge von Protesten in mehreren europäischen Städten. "Die großen Demonstrationen in Albanien, Belgien, Frankreich, Italien und Portugal sorgen für Beunruhigung bezüglich der Menschenrechte", erklärte Türk am Dienstag. "Ich verurteile alle Gewalttaten und rufe alle beteiligten Parteien auf, die Spannungen zu senken und jegliche neue Gewalt zu verhindern."

Textgröße ändern: