Pallade Veneta - Stichwahl zwischen AfD und CDU um Landratsposten in thüringischem Saale-Orla-Kreis

Stichwahl zwischen AfD und CDU um Landratsposten in thüringischem Saale-Orla-Kreis


Stichwahl zwischen AfD und CDU um Landratsposten in thüringischem Saale-Orla-Kreis
Stichwahl zwischen AfD und CDU um Landratsposten in thüringischem Saale-Orla-Kreis / Foto: PAUL ZINKEN - AFP/Archiv

Im thüringischen Saale-Orla-Kreis treten am Sonntag (08.00 Uhr) zwei Bewerber von AfD und CDU bei der Stichwahl um den Landratsposten an. Im ersten Wahlgang vor zwei Wochen erhielt der AfD-Kandidat Uwe Thrum mit 45,7 Prozent die mit Abstand meisten Stimmen. Der Generalsekretär der Thüringer CDU, Christian Herrgott, der sich ebenfalls um den Landratsposten bewirbt, folgte mit 33,3 Prozent. Da kein Bewerber auf Anhieb die nötige absolute Mehrheit erhielt, ist eine Stichwahl nötig.

Textgröße ändern:

Im Vorfeld riefen Linke und Grüne dazu auf, der AfD keine Stimme zu geben. Thüringens SPD-Landeschef Georg Maier unterstützte Herrgott. Die AfD könnte im Saale-Orla-Kreis das bundesweit zweite Landratsamt erobern. Bereits im Juni vergangenen Jahres gewann der AfD-Politiker Robert Sesselmann im thüringischen Kreis Sonneberg erstmals einen Landratsposten für die Partei. Im Dezember gewann erstmals ein AfD-Kandidat auch bei einer Oberbürgermeisterwahl. Im sächsischen Pirna setzte sich der AfD-Bewerber Tim Lochner in einem zweiten Wahlgang durch.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Ukraine-Koalition berät am Montag - Teilnehmer treffen sich in Kiew

Staats- und Regierungschefs der sogenannten Koalition der Willigen werden am Montag über die weitere Unterstützung für die Ukraine beraten. Wie der Élysée-Palast in Paris am Freitag mitteilte, wird das Treffen im "hybriden Format" stattfinden - also mit einigen Teilnehmern vor Ort und anderen per Video zugeschaltet. Ein EU-Vertreter erklärte, rund zehn Teilnehmer würden für das Treffen nach Kiew reisen, unter ihnen EU-Ratspräsident António Costa.

"Wirtschaftskrieg" gegen Teheran: China lehnt "illegale einseitige Sanktionen" ab

Als einer der wichtigsten Handelspartner des Iran hat China den von den USA angekündigten "Wirtschaftskrieg" gegen Teheran als unangemessen zurückgewiesen. "Sanktionen und Druck werden nicht dazu beitragen, das Problem zu lösen", sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, am Freitag in Peking. Derweil sagte der iranische Präsident Massud Peseschkian, er sehe sein Land derzeit in einer "Position der Stärke".

Merz besucht Hürtgenwald

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will am Samstag die Gemeinde Hürtgenwald besuchen, in der ein großer und folgenschwerer Waldbrand in den letzten Tagen die Feuerwehr in Atem hielt. Merz wolle sich bei den Einsatzkräften bedanken, die den Brand bekämpft haben, teilte ein Regierungssprecher am Freitag mit. Er werde sich mit den Helferinnen und Helfern austauschen und sich über den Einsatzverlauf sowie die Lage vor Ort informieren.

IStGH-Präsidentin warnt nach US-Sanktionen vor "Niedergang des Völkerrechts"

Die vor drei Tagen mit US-Sanktionen belegte Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) hat vor einem "Niedergang des Völkerrechts" gewarnt. Sie habe erwartet, dass es dieses Mal sie selbst treffen würde, teilte Tomoko Akane am Freitag in einer Erklärung im Onlinedienst X mit, die von ihrem Verlag Bungei Shunju veröffentlicht wurde. Sie sei deshalb nicht überrascht. "Das Wichtigste ist, nicht zuzulassen, dass dies der Beginn des Niedergangs des Völkerrechts ist", schrieb Akane.

Textgröße ändern: