Pallade Veneta - Blinken sieht "echte Hoffnung" für Deal über Geiselfreilassung und Feuerpause

Blinken sieht "echte Hoffnung" für Deal über Geiselfreilassung und Feuerpause


Blinken sieht "echte Hoffnung" für Deal über Geiselfreilassung und Feuerpause
Blinken sieht "echte Hoffnung" für Deal über Geiselfreilassung und Feuerpause / Foto: Mandel NGAN - AFP

US-Außenminister Antony Blinken hat sich hoffnungsvoll hinsichtlich einer Vereinbarung über eine Feuerpause im Gazastreifen im Gegenzug für die Freilassung von aus Israel verschleppten Geiseln geäußert. "Es wurde sehr wichtige, sehr produktive Arbeit geleistet. Und es gibt echte Hoffnung für die Zukunft", sagte Blinken am Montag zu Reportern. Er hatte zuvor in Washington mit dem katarischen Regierungschef Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani gesprochen.

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Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas werde "ihre eigenen Entscheidungen treffen müssen", sagte Blinken weiter. "Ich kann Ihnen nur sagen, dass es eine gute, starke Übereinstimmung zwischen den beteiligten Ländern gibt, dass dies ein guter, starker Vorschlag ist."

Am Sonntag hatten CIA-Chef William Burns und hochrangige Vertreter Israels, Ägyptens und Katars sich in Paris über eine Feuerpause im Gazastreifen und Geiselfreilassungen beraten. Katars Regierungschef al-Thani, der an den Gesprächen teilgenommen hatte, sagte, es seien "gute Fortschritte" gemacht worden. Die verschiedenen Parteien hätten die Hoffnung, ihren Vorschlag "an die Hamas weiterzuleiten und sie dazu zu bringen, sich positiv und konstruktiv an dem Prozess zu beteiligen".

Hunderte Mitglieder und Unterstützer der von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuften Hamas töteten am 7. Oktober etwa 1140 Menschen und verschleppten rund 250 weitere als Geiseln in den Gazastreifen. Israel geht seither massiv militärisch im Gazastreifen vor. Nach Hamas-Angaben, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, wurden bislang mehr als 26.600 Menschen im Gazastreifen getötet.

Nach israelischen Angaben sind noch 132 von 250 der Geiseln in dem Palästinensergebiet. Darunter seien auch die Leichen von mindestens 28 toten Geiseln.

A.Saggese--PV

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