Pallade Veneta - Pistorius schließt Neuordnung des Verteidigungsministeriums ab

Pistorius schließt Neuordnung des Verteidigungsministeriums ab


Pistorius schließt Neuordnung des Verteidigungsministeriums ab
Pistorius schließt Neuordnung des Verteidigungsministeriums ab / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat die angekündigte Neuordnung seines Ressorts umgesetzt. Seit Donnerstag habe das Verteidigungsministerium seine neue Struktur, teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit. Im Ministerium entfallen dadurch über kurz oder lang etwa 225 Dienstposten: 150 davon werden dabei den Angaben zufolge abgebaut und 75 weitere in nachgeordnete Dienststellen verschoben.

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Ziel der Reform sei ein "agiles, effizientes und effektives Haus" zur Erfüllung des Kernauftrags der Landes- und Bündnisverteidigung, teilte die Sprecherin mit. Dazu seien "unnötige Schnittstellen abgebaut, Strukturen klarer aufgestellt und nichtministerielle Aufgaben in den nachgeordneten Bereich übertragen" worden.

Demnach wurde etwa das Lage- und Führungszentrum des im vergangenen Jahr eingerichteten Planungs- und Führungsstabes verstärkt. Zudem wurden in der Rüstungspolitik und -kooperation Aufgaben zusammengefügt. Von der Reform einschließlich Verschiebungen, Umbenennungen und Aufgabenanpassungen sind insgesamt 1000 Dienstposten betroffen.

Zuerst hatte über die nun umgesetzte neue Organisationsstruktur das Portal "The Pioneer" unter Berufung auf einen internen Brief von Pistorius berichtet. Der Verteidigungsminister hatte den Umbau kurz nach seinem Amtsantritt Anfang 2023 angekündigt.

L.Barone--PV

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