Pallade Veneta - Bartsch zieht sich von Linken-Spitze im Bundestag zurück

Bartsch zieht sich von Linken-Spitze im Bundestag zurück


Bartsch zieht sich von Linken-Spitze im Bundestag zurück
Bartsch zieht sich von Linken-Spitze im Bundestag zurück / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Nach der Anerkennung der Linken als Gruppe im Bundestag zieht sich der Linkspolitiker Dietmar Bartsch von der Spitze zurück. Bei der Klausur in zwei Wochen werde er nicht erneut für den neuen Vorstand kandidieren, schrieb Bartsch am Sonntag im Kurzbotschaftendienst X, ehemals Twitter. Bartsch betonte, dass er diesen Entschluss bereits im vergangenen August angekündigt habe. Damals war er noch Linksfraktionschef im Bundestag.

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"Nach einer schwierigen Übergangszeit haben wir mit der nunmehr anerkannten Gruppe ein Fundament geschaffen", schrieb Bartsch. Aufgabe der Partei sei und bleibe es, "DIE soziale Opposition zu sein". Jetzt gelte es, den Wiedereinzug der Linken "in Fraktionsstärke bei der Bundestagswahl 2025 in Angriff zu nehmen". Er werde die neue Führung dabei mit ganzer Kraft unterstützten. Bartsch war seit 2015 Ko-Fraktionschef der Linken.

Die ehemalige Linksfraktion im Bundestag hatte sich im Dezember nach der Abspaltung Sahra Wagenknechts und ihrer Mitstreiter aus der Linkspartei aufgelöst. Am Freitag hatte der Bundestag die Abgeordneten der Linkspartei und des BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) als parlamentarische Gruppen anerkannt. Die 28 Parlamentarier der Linkspartei und die zehn BSW-Abgeordneten haben damit künftig mehr parlamentarische Rechte als fraktionslose Abgeordnete, jedoch weniger als die fünf Fraktionen.

A.Saggese--PV

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