Pallade Veneta - Biden umwirbt nach klarem Sieg bei Vorwahl in South Carolina Bundesstaat Nevada

Biden umwirbt nach klarem Sieg bei Vorwahl in South Carolina Bundesstaat Nevada


Biden umwirbt nach klarem Sieg bei Vorwahl in South Carolina Bundesstaat Nevada
Biden umwirbt nach klarem Sieg bei Vorwahl in South Carolina Bundesstaat Nevada / Foto: ROBERTO SCHMIDT - AFP

Nach seinem überwältigenden Sieg bei der Präsidentschaftsvorwahl im Bundesstaat South Carolina hat US-Präsident Joe Biden am Sonntag den Bundesstaat Nevada in den Blick genommen. Der 81-Jährige will dort nach Angaben seines Teams zwei Wahlkampfauftritte im Spielerparadies Las Vegas abhalten, wo er vor der Vorwahl am Dienstag als klarer Favorit für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten gilt.

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Bei der Vorwahl in South Carolina kam Biden am Samstag auf 96,2 Prozent. Die Selbsthilfebuch-Autorin Marianne Williamson holte zwei Prozent und der Kongressabgeordnete Dean Phillips 1,6 Prozent. Beide hatten schon in den Umfragen weit abgeschlagen hinter Biden gelegen.

Die Abstimmung in South Carolina war die erste offizielle Vorwahl der Demokraten und galt daher als wichtiger Stimmungstest für Biden. In dem konservativ geprägten Südstaat leben viele Schwarze, deren Stimmen für die Demokraten traditionell wichtig sind.

Bei den parteiinternen Vorabstimmungen für die Präsidentschaftswahl 2020 hatte ein klarer Sieg in South Carolina Bidens Kampagne nach drei Niederlagen wieder in Schwung gebracht. 2024 hätten die Menschen in South Carolina nun wieder ihre Entscheidung getroffen "und ich habe keinen Zweifel daran, dass sie uns auf den Weg gebracht haben, erneut die Präsidentschaft zu gewinnen - und Donald Trump erneut zum Verlierer zu machen", erklärte Biden nach der Abstimmung.

In Nevada hatte Biden bei der Präsidentschaftswahl im November 2020 mit einem knappen Vorsprung von weniger als 35.000 Stimmen gegen den damaligen Präsidenten Trump gewonnen.

Die diesjährige Vorwahl in Nevada hat der Rechtspopulist Trump voll unter Kontrolle - obwohl sein Name gar nicht auf dem Stimmzettel der vom Bundesstaat angesetzten Vorwahl der Republikaner steht. Die Delegiertenstimmen des Bundesstaates sind Trump sicher, weil die Republikanische Partei in dem Bundesstaat beschlossen hat, die Vorwahl zu ignorieren und stattdessen ihren eigenen sogenannten Caucus abzuhalten, bei dem Trump der einzige Kandidat ist. Trumps einzig verbliebene parteiinterne Herausforderin Nikki Haley wird somit in Nevada keine Delegiertenstimmen gewinnen können.

Spannender wird es am 24. Februar, wenn die Republikanische Partei ihre Vorwahl in South Carolina abhält. Die ehemalige Gouverneurin des Südstaats wird dann um den Fortbestand ihrer Kandidatur kämpfen, nachdem Trump die ersten beiden Vorwahlen in Iowa und New Hampshire klar für sich entschieden hat.

Die Präsidentschaftswahl in den USA findet am 5. November statt. Amtsinhaber Biden steht bei den Demokraten praktisch schon als Kandidat fest, er hat keine ernsthaften Konkurrenten. Allerdings gibt es auch Zweifel, ob Biden mit 81 Jahren der richtige Kandidat ist. Er ist bereits jetzt der älteste Präsident der US-Geschichte.

Biden forderte die Menschen am Samstag auf, sich an der Wahl im November zu beteiligen. Bei dem Urnengang stehe sehr viel auf dem Spiel, sagte Biden. Im Land seien "extreme und gefährliche Stimmen" zu hören - "angeführt von Donald Trump".

Bei der Präsidentenwahl 2020 siegte Biden gegen Trump, der eine von Chaos und Skandalen geprägte vierjährige Amtszeit hinter sich hatte und den Wahlsieg Bidens bis heute nicht anerkennt.

D.Vanacore--PV

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