Pallade Veneta - Israelische Armee vermutet Leichen von Geiseln in Nasser-Krankenhaus

Israelische Armee vermutet Leichen von Geiseln in Nasser-Krankenhaus


Israelische Armee vermutet Leichen von Geiseln in Nasser-Krankenhaus
Israelische Armee vermutet Leichen von Geiseln in Nasser-Krankenhaus / Foto: - - AFP/Archiv

Im Nasser-Krankenhaus im Süden des Gazastreifens könnten sich nach Angaben der israelischen Armee die Leichen weiterer Geiseln befinden. "Wir haben glaubwürdige Informationen aus mehreren Quellen, darunter auch von freigelassenen Geiseln, die darauf hindeuten, dass die Hamas Geiseln im Nasser-Krankenhaus in Chan Junis hielt und dass sich möglicherweise Leichen unserer Geiseln in der Einrichtung (...) befinden", hieß es am Donnerstag in einer Erklärung der Armee.

Textgröße ändern:

Die Armee erklärte, ihre Truppen seien nach heftigen Kämpfen in das Krankenhaus eingedrungen. Nach Angaben von Medizinern war das Nasser-Krankenhaus bereits seit Monaten von israelischen Truppen "belagert" worden. Laut dem von der radikalislamischen Palästinenserorgansation kontrollierten Gesundheitsministerium wurden in den Krankenhaus-Komplex geflüchtete Menschen sowie Patienten bei dem Einsatz vertrieben. Eine Krankenschwester berichtete der Nachrichtenagentur AFP von tödlichen Gefechten, Abwässern in der Notaufnahme und Trinkwassermangel.

Israel wirft der Hamas vor, Krankenhäuser als Kommandozentralen und Zivilisten als menschliche Schutzschilde zu nutzen. Schätzungen zufolge würden "mehr als 85 Prozent der größeren medizinischen Einrichtungen im Gazastreifen von der Hamas für Terroroperationen genutzt", erklärte die Armee am Donnerstag. Die Hamas weist die Anschuldigungen zurück.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Starreporterin Christiane Amanpour hört bei CNN auf

Christiane Amanpour ist eine der profiliertesten Journalistinnen in den USA und wurde vielfach ausgezeichnet - nun verlässt die frühere Kriegsberichterstatterin ihren Haussender CNN nach rund 43 Jahren. Die 68-Jährige erklärte am Montag, sie habe nach "einigen schlaflosen Nächten" beschlossen, sich von CNN zu trennen. Ihre letzte Sendung soll im kommenden Juni ausgestrahlt werden.

SPD und Grüne in Berlin mit klaren Mehrheiten für Koalitionsverhandlungen mit Linken

Mit jeweils sehr großen Mehrheiten haben sich SPD und Grüne in Berlin für Koalitionsverhandlungen mit der Linken ausgesprochen. Trotz der anhaltenden Kritik auch aus ihren eigenen Bundesparteien stimmten die Gremien der Landesverbände am Montag für die Koalitionsverhandlungen. Bei der SPD entschied der Landesvorstand mit 26 Ja-Stimmen bei drei Nein-Stimmen dafür, bei den Grünen stimmten auf einem Landesausschuss 43 von 45 Delegierten für die Aufnahme von Koalitionsgesprächen.

Nach Ausschreitungen: US-Regierung rät bei Frankreich-Reisen zur Vorsicht

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Frankreich hat die US-Regierung eigene Staatsbürger zur Vorsicht bei Reisen in das europäische Land aufgerufen. "Meiden Sie die Bereiche der Demonstrationen", hieß es in einem aktualisierten Reisehinweis des Außenministeriums in Washington vom Montag, den die US-Botschaft in Paris veröffentlichte. Darin wird auch auf nächtliche Ausgangssperren in Städten wie Paris und Lille verwiesen.

Wähler in kanadischen Provinz Alberta entscheiden über Referendum zu Unabhängigkeit

In der westkanadischen Provinz Alberta haben die Wähler am Montag darüber abgestimmt, ob ein Referendum über die Unabhängigkeit der ölreichen Provinz abgehalten werden soll oder nicht. "Kanada ist es wert, dass wir dafür kämpfen", schrieb der kanadische Regierungschef Mark Carney im Onlinedienst X. "Gehen Sie heute zur Wahl, stimmen Sie für Kanada". Die Wahllokale sollten um 20.00 Uhr (Ortszeit, 04.00 MESZ am Dienstag) schließen.

Textgröße ändern: