Pallade Veneta - Länder gehen Anfang März von Gipfel mit Scholz zu Migration und Wirtschaft aus

Länder gehen Anfang März von Gipfel mit Scholz zu Migration und Wirtschaft aus


Länder gehen Anfang März von Gipfel mit Scholz zu Migration und Wirtschaft aus
Länder gehen Anfang März von Gipfel mit Scholz zu Migration und Wirtschaft aus / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Der nächste Bund-Länder-Gipfel mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) soll bereits am 7. März stattfinden. "Wir sind für einen gemeinsamen Termin mit dem Kanzleramt im Gespräch, und ich gehe davon aus, dass das klappt", sagte der hessische Regierungschef Boris Rhein (CDU), der aktuell der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vorsteht, dem "Tagesspiegel" vom Samstag. Themen sollen demnach die Migrations- und die Wirtschaftspolitik sein.

Textgröße ändern:

Für den 7. März ist bisher die reguläre Konferenz der Ministerpräsidenten ohne den Kanzler geplant. Das nächste Treffen der Länderspitzen mit Scholz war eigentlich erst für Juni vorgesehen.

Bei den Gesprächen mit dem Kanzler solle es einerseits um "Maßnahmen zur Ankurbelung der schwächelnden Wirtschaft" gehen, sagte Rhein. Zudem sei mit Scholz im November vereinbart worden, den Stand der Umsetzung der gemeinsamen Vereinbarung zu Migration zu besprechen. "Das können wir angesichts der zurzeit niedrigeren Zugangszahlen bei den Asylbewerbern jetzt mit etwas weniger Druck tun."

Konkret wünschen sich die Länder dem Bericht zufolge Informationen über den Stand bei der Aushandlung von Rückführungsabkommen mit Drittstaaten und der Prüfung der möglichen Auslagerung von Asylverfahren in Länder außerhalb der EU.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Jugendliche zu Straftaten angestachelt: Bundesanwaltschaft ermittelt zu Terrorvorwurf

Er soll Jugendliche zu kriminellen Taten angestachelt haben - darunter die Tötung eines Kinds: Fünf Monate nach der Festnahme eines jungen Manns in Rheinland-Pfalz hat die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe nach Angaben vom Donnerstag die Ermittlungen gegen ihn übernommen. Kai M. steht demnach unter Verdacht, eine rechtsextremistische Gruppe sowie eine Gruppe von Onlinesadisten angeführt zu haben.

Per Anhalter: Französischer Präsidentschaftskandidat trifft Wähler

Um Kontakt zu Wählern zu bekommen, hat sich der französische Präsidentschaftskandidat François Ruffin für eine ungewöhnliche Transportweise entschieden: Er fährt per Anhalter durch das Land. "Ich wollte den Kontakt zur Realität", sagte Ruffin, einer von mehreren Kandidaten des linken Lagers. "So jemanden wie Mickael würde ich sonst nicht treffen", sagte er über einen jungen Mechaniker, der ihn in Südfrankreich in seinem Auto mitgenommen hatte.

Terrorvorwurf: Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Rechtsextremist und Onlinesadist

Ein im März in Rheinland-Pfalz festgenommener junger Mann soll sich als Anführer einer rechtsextremistischen Gruppe sowie einer Gruppe von Onlinesadisten entpuppt haben. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe wirft Kai M. nach Angaben vom Donnerstag vor, Rädelsführer in einer terroristischen und einer kriminellen Vereinigung gewesen zu sein. Unter anderem soll er demnach zusammen mit anderen Mitgliedern einen Jungen in Russland dazu gebracht haben, ein Kind zu erstechen.

Verbot von zwei Demonstrationen bei Hamburger G20-Gipfel 2017 rechtmäßig

Das Verbot von zwei Demonstrationen beim G20-Gipfel in Hamburg ist rechtmäßig gewesen. Neun Jahre nach dem chaotisch verlaufenen Gipfel entschied das Oberverwaltungsgericht der Hansestadt am Donnerstag gegen Attac. Das globalisierungskritische Netzwerk kündigte an, weitere juristische Schritte zu prüfen.

Textgröße ändern: