Pallade Veneta - Trump zeigt sich bei Vorwahl der US-Republikaner in South Carolina siegesgewiss

Trump zeigt sich bei Vorwahl der US-Republikaner in South Carolina siegesgewiss


Trump zeigt sich bei Vorwahl der US-Republikaner in South Carolina siegesgewiss
Trump zeigt sich bei Vorwahl der US-Republikaner in South Carolina siegesgewiss / Foto: Eduardo Munoz Alvarez, Christian MONTERROSA - AFP/Archiv

Die US-Republikaner haben am Samstag im Bundesstaat South Carolina die Vorwahlen zur Kür ihres Präsidentschaftskandidaten fortgesetzt. Klarer Favorit in dem Südstaat ist Ex-Präsident Donald Trump, der bereits die bisherigen Vorwahlen in Iowa, New Hampshire und Nevada für sich entschieden und seine Rivalin Nikki Haley weit hinter sich gelassen hatte.

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Haley lag auch in den Umfragen für South Carolina weit zurück, obwohl sie in diesem Staat zuhause ist und dort von 2011 bis 2017 Gouverneurin war. Die Abstimmung begann um 07.00 Uhr Ortszeit (13.00 Uhr MEZ). Erste Ergebnisse werden gegen 01.00 Uhr nachts (MEZ) erwartet.

Trump gab sich am Vorabend der Wahl siegesgewiss. "Morgen werden Sie eine der wichtigsten Stimmen Ihres Lebens abgeben, und ehrlich gesagt machen wir uns keine großen Sorgen um morgen", sagte er bei einer Wahlkampfveranstaltung in der Stadt Rock Hill.

Haley ist neben dem als völlig chancenlos geltenden Pastor und Geschäftsmann Ryan Binkley die einzige verbliebene Konkurrenz für Trump im Wettbewerb um die republikanische Kandidatur gegen Präsident Joe Biden bei der US-Wahl am 5. November. Aus dem Trump-Lager sah sich Haley zuletzt zunehmenden Forderungen gegenüber, sie solle das Handtuch werfen.

Die frühere Botschafterin bei der UNO kündigte aber bereits an, dass sie auch bei einer Niederlage in South Carolina nicht aufgeben will. Die Ex-Diplomatin setzt weiterhin auf die Unterstützung moderater Konservativer, denen Trump zu erratisch und extrem ist - und denen er auch wegen der diversen gegen ihn laufenden juristischen Anklagen und Verfahren suspekt ist.

Formell nominiert wird der Präsidentschaftskandidat der oppositionellen Republikaner nach Ende der Vorwahlen bei einem Parteitag im Juli. Auch die Demokraten halten Vorwahlen ab, allerdings steht Amtsinhaber Biden als Kandidat für die Wahl im November bereits so gut wie fest.

D.Bruno--PV

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