Pallade Veneta - USA ermuntern Nordkorea zu Grenzöffnung - Team des Auswärtigen Amts in Pjöngjang

USA ermuntern Nordkorea zu Grenzöffnung - Team des Auswärtigen Amts in Pjöngjang


USA ermuntern Nordkorea zu Grenzöffnung - Team des Auswärtigen Amts in Pjöngjang
USA ermuntern Nordkorea zu Grenzöffnung - Team des Auswärtigen Amts in Pjöngjang / Foto: Sazali Ahmad - AFP/Archiv

Nach einem Besuch eines Teams des Auswärtigen Amts in Pjöngjang haben die USA das international weitgehend abgeschottete Nordkorea dazu ermuntert, seine Grenzen für humanitäre Helfer zu öffnen und einige Beschränkungen zu lockern. "Es gab Berichte, dass einige europäische Delegationen ins Land zurückkehren konnten, daher begrüßen wir diese Entwicklungen", sagte Jung Pak, Nordkorea-Gesandte des US-Außenministeriums, am Dienstag. Die USA würden Nordkorea "auch ermutigen, seine Grenzen weiter zu öffnen, insbesondere um die humanitäre Zusammenarbeit zu ermöglichen".

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Humanitäre Gruppen hätten "wirklich gute Leute", die sich mit Nordkorea befassten und keine Verbindung zur Politik hätten, fuhr Pak fort. "Wir wollen sicherstellen, dass Kinder geimpft werden, dass das Gesundheitssystem in Ordnung ist."

In der vergangenen Woche war ein Team des Auswärtigen Amts auf einer "technischen Inspektionsreise in Pjöngjang" gewesen, wie ein Ministeriumssprecher am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP sagte. "Es inspizierte über mehrere Tage das Gelände der deutschen Botschaft, die im März 2020 wegen der Corona-Pandemie temporär geschlossen werden musste." Die Reise sei jedoch "keine Vorentscheidung über eine etwaige Wiedereröffnung der Botschaft".

Nach Angaben des Sprechers vom Auswärtigen Amt gab es im Vorfeld der Reise eine enge Abstimmung mit Partnern. Berichten zufolge hatte auch Großbritannien Inspekteure entsandt.

Das Verhältnis zwischen Washington und Pjöngjang, das eine Reihe von Raketentests vorgenommen hat, ist nach wie vor sehr angespannt. Nordkorea hatte am Dienstag erklärt, die USA und Südkorea würden einen "hohen Preis" für Militärübungen zahlen, die in dieser Woche begannen.

Pak betonte, die USA hätten keine feindlichen Absichten gegenüber Nordkorea. Die Übungen der USA und Südkoreas seien "rein defensiv" und "eine Reaktion auf die Bedrohungen in der Region".

B.Fortunato--PV

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