Pallade Veneta - Ex-Armeechef Saluschnyj wird neuer ukrainischer Botschafter in Großbritannien

Ex-Armeechef Saluschnyj wird neuer ukrainischer Botschafter in Großbritannien


Ex-Armeechef Saluschnyj wird neuer ukrainischer Botschafter in Großbritannien
Ex-Armeechef Saluschnyj wird neuer ukrainischer Botschafter in Großbritannien / Foto: Handout - UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE/AFP/Archiv

Der frühere ukrainische Armeechef Walerij Saluschnyj wird neuer Botschafter seines Landes in Großbritannien. Präsident Wolodymyr Selenskyj habe am Donnerstag die Kandidatur des früheren Armeechefs für den Posten "des außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafters der Ukraine im Vereinigten Königreich genehmigt", erklärte das ukrainische Außenministerium. Selenskyj pries die Ernennung mit den Worten, dass "unser Bündnis mit Großbritannien nur noch stärker werden kann".

Textgröße ändern:

Saluschnyj habe ihm gesagt, dass "dies die Richtung sei, die er einschlagen wolle - die Diplomatie", fügte Selenskyj am Rande eines Treffens mit dem britischen Verteidigungsminister Grant Shapps hinzu.

Saluschnyj stand seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor zwei Jahren an der Spitze der ukrainischen Streitkräfte. In der Öffentlichkeit erfreute er sich größter Beliebtheit. Der von den ukrainischen Medien als "Eiserner General" bezeichnete Militär wurde zum Symbol für den Widerstand des Landes - nicht zuletzt, weil es der Armee unter seiner Führung zunächst gelang, die überlegenen russischen Truppen zurückzudrängen.

Vor dem Hintergrund der schleppenden Gegenoffensive wurde Saluschnyj jedoch im Februar als Armeechef abgesetzt. Selenskyj hatte dem General laut Medienberichten vorgeworfen, dass es für die Ukraine an der Front gegen Russland nicht wirklich voranging.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Iran-Krieg: Trump kündigt umfassenden "Wirtschaftskrieg" gegen Teheran an

Angesichts der stockenden Verhandlungen mit Teheran hat US-Präsident Donald Trump einen umfassenden "Wirtschaftskrieg" gegen Teheran angekündigt. Es werde sich um "die vernichtendste Wirtschaftsoperation" aller Zeiten handeln, schrieb er am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. Zudem drohte Trump jedem Land, das den Iran unterstütze oder mit ihm Geschäfte mache, mit "enormen" Strafmaßnahmen.

Trump präsentiert neuen Hubschrauber-Landeplatz am Weißen Haus

Mit verschiedenen Bauvorhaben will US-Präsident Donald Trump der Hauptstadt Washington seinen Stempel aufdrücken - nun hat er stolz einen geplanten neuen Hubschrauber-Landeplatz direkt am Weißen Haus präsentiert. Der frühere Immobilienunternehmer wirkte voller Tatendrang, als er am Mittwoch Journalisten spontan über die Baustelle auf der Rasenfläche an der Südseite des Weißen Hauses führte. "Eines kann ich: bauen!", sagte Trump. "Ich liebe das Bauen."

Linke US-Demokratin Nixon gewinnt überraschend Kongress-Vorwahl in Florida

Bei der Kongress-Vorwahl der US-Demokraten hat eine weitere Vertreterin des linken Flügels ihren favorisierten parteiinternen Herausforderer ausgestochen. Die Abgeordnete Angie Nixon setzte sich am Mittwoch im US-Bundesstaat Florida überraschend gegen den zuvor als klarer Favorit geltenden Sicherheitsexperten Alexander Vindman durch. Das Ergebnis gilt als eine der größten Überraschungen der parteiinternen Vorausscheide zu den Zwischenwahlen im November. US-Präsident Donald Trump zeigte sich indes sicher, dass der umkämpfte Senatsposten am Ende in republikanischer Hand bleiben werde.

Trump plant Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim noch in diesem Jahr

US-Präsident Donald Trump bemüht sich offenbar wieder um ein Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un. Auf die Frage, ob er plane, noch in diesem Jahr mit ihm zusammenzukommen, sagte Trump am Mittwoch: "Ja, das tue ich". Zuvor hatte der US-Präsident bereits angedeutet, mit Kim in Kontakt zu stehen. Kim Jong Uns einflussreiche Schwester Kim Yo Jong erklärte dagegen, eine solche Kommunikation sei ihr "absolut nicht bekannt".

Textgröße ändern: