Pallade Veneta - Studie: Kindergrundsicherung hat positive Effekte für Betroffene und Wirtschaft

Studie: Kindergrundsicherung hat positive Effekte für Betroffene und Wirtschaft


Studie: Kindergrundsicherung hat positive Effekte für Betroffene und Wirtschaft
Studie: Kindergrundsicherung hat positive Effekte für Betroffene und Wirtschaft / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Die Kindergrundsicherung hat einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung zufolge "deutliche positive Effekte" für Kinder und ihre Familien sowie für Gesellschaft und Wirtschaft. "Wenn rund 1,5 Millionen Kinder mehr als bisher ihnen zustehende Leistungen auch wirklich erhalten und sich die finanzielle Lage ihrer Familien verbessert, sinkt die Kinderarmut nach Einführung der Kindergrundsicherung relativ rasch um knapp zwei Prozentpunkte", heißt es in der am Freitag veröffentlichten Studie.

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Das entspreche rund 282.000 Kindern, die nicht mehr unterhalb der Grenze der Armutsgefährdung leben müssten, teilte die gewerkschaftsnahe Stiftung in Düsseldorf mit. Ein "erheblicher Teil der Kinder aus Familien, die durch die Grundsicherung finanziell bessergestellt werden", erreiche später höhere Bildungsabschlüsse, erwarten die an der Studie beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Im Jahr 2050 würden demnach 840.000 Menschen mehr ein mittleres bis höheres statt eines niedrigen Bildungsniveaus haben, als es ohne Kindergrundsicherung der Fall wäre.

Die Studie erwartet auch positive Effekte für die Wirtschaft, etwa eine spürbar steigende Beschäftigung. 2050 seien in der deutschen Wirtschaft rund 155.000 Stellen mehr verfügbar als ohne Kindergrundsicherung. Die gesamtwirtschaftliche Produktion werde durch die Kindergrundsicherung im Jahr 2050 erwartbar um 11,3 Milliarden Euro höher ausfallen als ohne deren Einführung.

"Die Kindergrundsicherung ist nicht nur ein effektives Instrument zur Bekämpfung von Kinderarmut, sondern auch gut für die Wirtschaft und die öffentlichen Finanzen", lautet das Fazit der Forscher.

A.Tucciarone--PV

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