Pallade Veneta - Rotes Kreuz: Gaza-Krieg hat jedes Gefühl gemeinsamer Menschlichkeit zerstört

Rotes Kreuz: Gaza-Krieg hat jedes Gefühl gemeinsamer Menschlichkeit zerstört


Rotes Kreuz: Gaza-Krieg hat jedes Gefühl gemeinsamer Menschlichkeit zerstört
Rotes Kreuz: Gaza-Krieg hat jedes Gefühl gemeinsamer Menschlichkeit zerstört / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP

Der Krieg zwischen Israel und der islamistischen Hamas hat nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) "jedes Gefühl einer gemeinsamen Menschlichkeit zerstört". Beide Seiten müssten ihre Militäreinsätze so ausführen, dass die Zivilisten geschont werden, forderte IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric am Samstag.

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Nötig sei die "strikte Einhaltung des humanitären Völkerrechts", das Leben und die Würde aller Menschen müssten geschützt werden, erklärte Spoljaric. "Es ist die Grenze zwischen Menschlichkeit und Barbarei." Der Schutz des Lebens und die Gesundheit der Zivilbevölkerung müsse "die Regel, nicht die Ausnahme" sein.

Das IKRK rief Israel auf, für die Grundbedürfnisse der Bevölkerung im Gazastreifen zu sorgen oder die sichere und ungehinderte Lieferung von humanitärer Hilfe zu ermöglichen. Die Situation im Gazastreifen verschlechtere sich von Stunde zu Stunde.

Spoljaric forderte eine Waffenruhe, damit die Menschen im Gazastreifen kontinuierlich Hilfe erhalten könnten. Es drängte die Hamas zudem, die nach wie vor festgehaltenen Geiseln freizulassen, für ihre Sicherheit und medizinische Versorgung zu sorgen und dem IKRK zu erlauben, sie zu besuchen.

Der Krieg im Gazastreifen war durch den beispiellosen Angriff der von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuften Hamas auf Israel am 7. Oktober ausgelöst worden, durch den israelischen Angaben zufolge etwa 1160 Menschen getötet sowie rund 250 als Geiseln verschleppt wurden.

Israel geht seither massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, mehr als 30.900 Menschen getötet.

E.M.Filippelli--PV

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