Pallade Veneta - FDP-Fraktion: EU muss Gespräche zu Freihandelsabkommen mit Indien vorantreiben

FDP-Fraktion: EU muss Gespräche zu Freihandelsabkommen mit Indien vorantreiben


FDP-Fraktion: EU muss Gespräche zu Freihandelsabkommen mit Indien vorantreiben
FDP-Fraktion: EU muss Gespräche zu Freihandelsabkommen mit Indien vorantreiben / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Die FDP-Fraktion hat die Europäische Union aufgefordert, die 2022 aufgenommen Gespräche über ein Freihandelsabkommen mit Indien "energisch" voranzutreiben. "Eine Hängepartie wie bei TTIP, die am Ende sogar zum Scheitern geführt hat, darf sich nicht wiederholen", erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Reinhard Houben, am Montag in Berlin. Einen Tag zuvor hatten die vier Mitgliedstaaten der Europäischen Freihandelsassoziation (Efta) einen entsprechenden Vertrag mit Indien unterzeichnet.

Textgröße ändern:

Für die EU sollte das nun geschlossene Abkommen ein Ansporn sein, die Verhandlungen ihrerseits zum Erfolg zu führen, erklärte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). "Wenn andere europäische Länder es schaffen, sich auf neue Freihandelsabkommen zu einigen, dann sollte sich die EU davon eine Scheibe abschneiden", erklärte VDMA-Geschäftsführer Thilo Brodtmann.

Die Efta-Mitgliedstaaten Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz hatten über 16 Jahre lang mit Indien verhandelt. Das nun erreichte Abkommen umfasst nach Informationen des indischen Handelsministeriums Investitionen von rund 100 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 91,4 Milliarden Euro). Die 1960 gegründete Efta ist heute der zehntwichtigste Handelsblock bei Industrieprodukten - und der achtwichtigste bei Dienstleistungen.

Indien hatte in den vergangenen Jahren Freihandelsabkommen mit Australien und den Vereinigten Arabischen Emiraten abgeschlossen. Die Verhandlungen über ein Abkommen mit Großbritannien sind laut Beobachtern weit fortgeschritten.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Trump präsentiert neuen Hubschrauber-Landeplatz am Weißen Haus

Mit verschiedenen Bauvorhaben will US-Präsident Donald Trump der Hauptstadt Washington seinen Stempel aufdrücken - nun hat er stolz einen geplanten neuen Hubschrauber-Landeplatz direkt am Weißen Haus präsentiert. Der frühere Immobilienunternehmer wirkte voller Tatendrang, als er am Mittwoch Journalisten spontan über die Baustelle auf der Rasenfläche an der Südseite des Weißen Hauses führte. "Eines kann ich: bauen!", sagte Trump. "Ich liebe das Bauen."

Linke US-Demokratin Nixon gewinnt überraschend Kongress-Vorwahl in Florida

Bei der Kongress-Vorwahl der US-Demokraten hat eine weitere Vertreterin des linken Flügels ihren favorisierten parteiinternen Herausforderer ausgestochen. Die Abgeordnete Angie Nixon setzte sich am Mittwoch im US-Bundesstaat Florida überraschend gegen den zuvor als klarer Favorit geltenden Sicherheitsexperten Alexander Vindman durch. Das Ergebnis gilt als eine der größten Überraschungen der parteiinternen Vorausscheide zu den Zwischenwahlen im November. US-Präsident Donald Trump zeigte sich indes sicher, dass der umkämpfte Senatsposten am Ende in republikanischer Hand bleiben werde.

Trump plant Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim noch in diesem Jahr

US-Präsident Donald Trump bemüht sich offenbar wieder um ein Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un. Auf die Frage, ob er plane, noch in diesem Jahr mit ihm zusammenzukommen, sagte Trump am Mittwoch: "Ja, das tue ich". Zuvor hatte der US-Präsident bereits angedeutet, mit Kim in Kontakt zu stehen. Kim Jong Uns einflussreiche Schwester Kim Yo Jong erklärte dagegen, eine solche Kommunikation sei ihr "absolut nicht bekannt".

Trump bringt Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim noch in diesem Jahr ins Spiel

US-Präsident Donald Trump hat ein Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un noch in diesem Jahr ins Spiel gebracht. "Ja, das werde ich", antwortete Trump am Mittwoch bei der Besichtigung eines neuen Hubschrauberlandeplatzes am Weißen Haus auf die Frage von Reportern, ob er plane, Kim im Laufe dieses Jahres zu treffen. Einzelheiten nannte der US-Präsident zunächst nicht.

Textgröße ändern: