Pallade Veneta - Nawalny-Vertrauter Wolkow nach Angriff: "Wir werden nicht aufgeben"

Nawalny-Vertrauter Wolkow nach Angriff: "Wir werden nicht aufgeben"


Nawalny-Vertrauter Wolkow nach Angriff: "Wir werden nicht aufgeben"
Nawalny-Vertrauter Wolkow nach Angriff: "Wir werden nicht aufgeben" / Foto: Philip Davali - Ritzau Scanpix/AFP/Archiv

Der im litauischen Exil angegriffene russische Oppositionelle Leonid Wolkow - ein enger Vertrauter des in russischer Haft ums Leben gekommenen Kreml-Kritikers Alexej Nawalny - hat sich nach der Attacke kämpferisch gezeigt. "Wir werden arbeiten und wir werden nicht aufgeben", sagte Wolkow am früheren Mittwochmorgen in einem Onlinevideo. Er sei Opfer eines "typischen" Angriffs der Schergen des russischen Präsidenten Wladimir Putin geworden. "Sie wollten buchstäblich ein Schnitzel aus mir machen."

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Ihm sei bei dem Angriff der Arm gebrochen worden, sagte der 43-Jährige in dem auf der Onlineplattform Telegram veröffentlichten Video. Jemand habe ihm bei dem Angriff vor seinem Haus "etwa 15 Mal auf das Bein geschlagen". "Das Bein ist irgendwie okay. Es tut weh zu laufen. (...) Aber mein Arm ist gebrochen."

Wolkow war am Dienstag vor seinem Haus in der litauischen Hauptstadt Vilnius brutal angegriffen worden. Nawalnys frühere Sprecherin Kira Jarmisch erklärte, Wolkow sei mit einem Hammer attackiert worden.

Litauens Außenministers Gabrielius Landsbergis bezeichnete den Angriff im Kurzbotschaftendienst X als "schockierend". "Die Täter werden für ihr Verbrechen zur Rechenschaft gezogen."

Wolkow war einer der engsten Vertrauten und unter anderem auch früherer Stabschef von Nawalny. Außerdem stand er bis 2023 der von dem Kreml-Kritiker gegründeten Anti-Korruptionsstiftung vor.

R.Zaccone--PV

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