Pallade Veneta - BKA: Fahndungstreffer in Schengener Informationssystem nehmen zu

BKA: Fahndungstreffer in Schengener Informationssystem nehmen zu


BKA: Fahndungstreffer in Schengener Informationssystem nehmen zu
BKA: Fahndungstreffer in Schengener Informationssystem nehmen zu / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Die Fahndungstreffer und Ausschreibungen im Schengener Informationssystem haben innerhalb eines Jahres zugenommen. Im System seien 89,1 Millionen Sachfahndungen und 1,4 Millionen Fahndungen nach Menschen gespeichert, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) am Mittwoch in Wiesbaden mit. Im Vergleich zum Vorjahr bedeute das im Bereich der Sachfahndungen einen Anstieg um 4,2 Prozent, im Bereich der Personenfahndungen um 38,3 Prozent.

Textgröße ändern:

An deutschen Ausschreibungen gab es im vergangenen Jahr 12,8 Millionen Fahndungen. 156.550 Fahndungstreffer in Deutschland ergaben sich aus einer ausländischen Fahndung oder im Ausland durch eine deutsche Fahndung. Die Fahndungstreffer mit Bezug zu Deutschland stiegen im Vergleich zu 2022 von 22 auf 67 Prozent.

Das Schengener Informationssystem wird nach Angaben des BKA alleine in Deutschland im Schnitt 82.000 Mal pro Stunde abgefragt. Täglich werden über 425 Fahndungstreffer mit Bezug zu Deutschland generiert, darunter durchschnittlich zwölf Festnahmen und 17 gelöste Vermisstenfälle.

Das BKA führte die gestiegenen Zahlen auf eine Erweiterung des Systems zurück, die vor gut einem Jahr eingeführt wurde. Diese ermöglicht neue Ausschreibungskategorien. Zudem wurde der Kreis der Zugriffsberechtigten erweitert. Neben Polizeien und Staatsanwaltschaften können in Deutschland seitdem auch mehr als tausend andere Behörden darauf zugreifen.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Trump plant Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim noch in diesem Jahr

US-Präsident Donald Trump bemüht sich offenbar wieder um ein Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un. Auf die Frage, ob er plane, noch in diesem Jahr mit ihm zusammenzukommen, sagte Trump am Mittwoch: "Ja, das tue ich". Zuvor hatte der US-Präsident bereits angedeutet, mit Kim in Kontakt zu stehen. Kim Jong Uns einflussreiche Schwester Kim Yo Jong erklärte dagegen, eine solche Kommunikation sei ihr "absolut nicht bekannt".

Trump bringt Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim noch in diesem Jahr ins Spiel

US-Präsident Donald Trump hat ein Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un noch in diesem Jahr ins Spiel gebracht. "Ja, das werde ich", antwortete Trump am Mittwoch bei der Besichtigung eines neuen Hubschrauberlandeplatzes am Weißen Haus auf die Frage von Reportern, ob er plane, Kim im Laufe dieses Jahres zu treffen. Einzelheiten nannte der US-Präsident zunächst nicht.

Hackerangriff in Berlin: Offenbar keine sensiblen Daten erbeutet

Bei dem Hackerangriff auf Berliner Landesbehörden sind offenbar keine sensiblen Daten erbeutet worden. "Das ist der jetzige Kenntnisstand", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) am Mittwoch vor Journalisten. Breifwahlunterlagen für die anstehende Abgeordnetenhauswahl können inzwischen wieder online beantragt werden. Einen Tag lang war das wegen der Cyberattacke nicht möglich, wie Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sagte.

Thüringen: Misstrauensvotum gegen Regierungschef Voigt auf AfD-Antrag kommende Woche

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr hat die AfD im Thüringer Landtag ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) beantragt. Wie der Landtag am Mittwoch in Erfurt mitteilte, wurde für Freitag kommender Woche eine Sondersitzung des Plenums dazu einberufen. AfD-Landtagsfraktionschef Björn Höcke erklärte zu dem Antrag, ein Verbleib Voigts im Amt sei "allein aus Gründen der politischen Hygiene" nicht möglich. Bereits im Februar war ein von der AfD beantragtes Misstrauensvotum gegen Voigt im Landtag gescheitert.

Textgröße ändern: